SAP Basis Customizing

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Customizing
NEUE TECHNOLOGIEN & INNOVATION
Das sogenannte Service Level Management (SLM) dient der langfristigen Überwachung und Optimierung. Es wird bereits von vielen IT-Organisationen zum Management der Beziehungen zwischen den einzelnen Service-providern und dem Geschäftsprozessinhaber eingesetzt. Als Service Level Management bezeichnet man eine strukturierte, proaktive Methode, die das Ziel hat, den Benutzern einer IT-Anwendung ein adäquates Serviceniveau zu garantieren – in Übereinstimmung mit den betriebswirtschaftlichen Zielen des Auftraggebers und bei optimalen Kosten. Diese Methode beinhaltet klar definierte, überprüfbare Ziele und eine klare Kommunikation zwischen den Geschäftsprozessinhabern und den Betreibern einer Lösung (dies können für Server, Datenbanken, Netzwerke etc. mehrere interne oder externe Betreiber sein). Das Service Level Management besteht zunächst aus einem Service Level Agreement, in dem die oben zu erreichenden Ziele im Hinblick auf Verfügbarkeit, Performance, Korrektheit und Sicherheit definiert werden und auch festgelegt wird, wie das Erreichen dieser Ziele gemessen und kommuniziert werden soll. Das Service Level Reporting berichtet über die Zielerreichung in einem festgelegten Zeitraum. Primäres Ziel des Service Level Reportings ist es also, festzustellen, ob die festgelegten Betriebsziele erreicht wurden, und mögliches Optimierungspotenzial aufzuzeigen.

Dies sind zum einen der Dispatcher-Prozess und die Workprozesse des SAP NetWeaver AS ABAP, die auf UNIX-Derivaten je als eigener Betriebssystemprozess (disp+work.exe) und auf Windows-Betriebssystemen durch sogenannte Threads innerhalb eines Prozesses implementiert sind. Die Workprozesse des ABAP-Servers werden so konfiguriert, dass sie jeweils einen der folgenden Services anbieten: Dialogservice / Hintergrundservice / Verbuchungsservice / Spool-Service / Enqueue-Service. Zusätzlich können die Workprozesse noch den ATP-Service (ATP = Available to Promise) oder den VMC-Service (VMC = Virtual Machine Container) erbringen.
SAP HANA ist eine neue Datenbank
Eine SAP-Transaktion erstreckt sich in der Regel über mehrere Transaktionsschritte (Bildwechsel). Während dieser Schritte werden Daten wie Variablen, interne Tabellen und Bildschirmlisten aufgebaut und im Hauptspeicher des Applikationsservers gehalten. Diese Daten bezeichnet man als Benutzerkontext. In der Regel werden die Schritte einer Transaktion von unterschiedlichen Dialog-Workprozessen ausgeführt, d. h., der erste Transaktionsschritt wird vielleicht vom Workprozess Nr. 3 ausgeführt, der zweite Schritt vom Workprozess Nr. 4 etc. Zu Beginn eines Transaktionsschrittes muss daher der Benutzerkontext dem entsprechenden Workprozess zugänglich gemacht werden. Dieser Vorgang heißt Roll-in. Die technischen Vorgänge beim Roll-in (z. B. das Kopieren von Daten in den lokalen Speicher des Workprozesses) werden in Kapitel 6, »Speicherkonfiguration«, im Detail dargestellt. Analog zum Roll-in zu Beginn eines Transaktionsschrittes wird zum Ende eines Transaktionsschrittes ein Roll-out, also die Sicherung der aktuellen Benutzerdaten, durchgeführt. Die Länge des Roll-ins wird als Roll-in-Zeit, die Länge des Roll-outs als Roll-out-Zeit bezeichnet. Bitte beachten Sie, dass der Roll-out nicht zur Antwortzeit eines Transaktionsschrittes beiträgt. Beim Roll-out, d. h. beim Kopieren des Benutzerkontextes aus dem lokalen Speicher des Workprozesses in den Roll-Speicher, sind die Daten des Benutzers bereits vorher an den Präsentationsserver übertragen worden.

EXSORT_NOT_ENOUGH_MEMORY, EXPORT_INIT_COMPRESS_FAILED, IMPORT_INIT_DECOMPRESS_FAILED: Bei einigen ABAP-Sprachanweisungen, die Speicher nur kurzfristig benötigen (u. a. SORT, EXPORT und IMPORT), allokiert das SAP-System Heap-Speicher vom Betriebssystem direkt ohne Verwendung des üblichen SAP Memory Managements. Ist das übliche SAP Memory Management so eingestellt, dass es den gesamten Heap-Speicher allokieren kann, steht kein weiterer Heap-Speicher mehr für die kurzfristige direkte Allokation zur Verfügung. Abhilfe schafft hier das Reduzieren der Quote abap/heap_area_(non)dia (siehe auch SAP-Hinweise 193529 und 1147109).

Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.

Bei einem Verhältnis virtueller Hautspeicher/physischer Hauptspeicher < 150 % sprechen wir von einer optimalen Hauptspeicherausstattung.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipsel aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.

Ein Nachschlagen, welche Rolle über welche Berechtigungen verfügt und für wen gedacht ist, entfällt vollständig.
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