Workprozesse überwachen
Größenberechnung des SAP Extended Memorys
Die Datenbankzeit ist hoch, weil die transferierte Datenmenge hoch, die Datenlesegeschwindigkeit aber optimal ist. Eine optimale Datenlesegeschwindigkeit liegt etwa bei 1ms pro Satz. Nach unserer Klassifizierung deutet diese Beobachtung auf teure SQL-Anweisungen vom Typ 1 hin.
RFC-Verbindungen (auch Destinationen genannt) richten Sie in Transaktion SM59 (Anzeige und Pflege von RFC-Destinationen) ein. Über das Menü erreichen Sie diese Transaktion wie folgt: Werkzeuge > Administration > Verwaltung > Netzwerk > RFC-Verbindungen.
Analyse des SAP Extended Memorys, des SAP Heap Memorys und des SAP Roll Memorys
Beispielsweise arbeiten viele kundeneigene ABAP-Programme mit dem Uploaden oder Downloaden von Daten. Hier sind potentiell große Sicherheitslücken vorhanden, die Zugriff auf Serverdaten ermöglichen. Darüber hinaus ist der weit verbreitete direkte Aufruf von Betriebssystemkommandos, die nicht durch eine selbst programmierte Berechtigungsprüfung abgedeckt sind, ein großes Problem. Auch wenn die klassische SQL-Injection, also die Eingabe erweiterter SQL-Befehle, eine mögliche Sicherheitslücke ist, kommt sie in SAP-Systemen eher selten vor. Weiter verbreitet ist die ungewollte Dynamisierung von SQL-Aufrufen, weil Eingangsparameter nicht ausreichend geprüft werden. Die Notwendigkeit, alle Eigenentwicklungen auch intern auf solche Sicherheitslücken zu überprüfen bevor sie in den SAP-eigenen Code zur Auslieferung kommen, hat zur Entwicklung des Werkzeugs SAP Code Vulnerability Analyzer geführt.
Eine SAP-Transaktion erstreckt sich in der Regel über mehrere Transaktionsschritte (Bildwechsel). Während dieser Schritte werden Daten wie Variablen, interne Tabellen und Bildschirmlisten aufgebaut und im Hauptspeicher des Applikationsservers gehalten. Diese Daten bezeichnet man als Benutzerkontext. In der Regel werden die Schritte einer Transaktion von unterschiedlichen Dialog-Workprozessen ausgeführt, d. h., der erste Transaktionsschritt wird vielleicht vom Workprozess Nr. 3 ausgeführt, der zweite Schritt vom Workprozess Nr. 4 etc. Zu Beginn eines Transaktionsschrittes muss daher der Benutzerkontext dem entsprechenden Workprozess zugänglich gemacht werden. Dieser Vorgang heißt Roll-in. Die technischen Vorgänge beim Roll-in (z. B. das Kopieren von Daten in den lokalen Speicher des Workprozesses) werden in Kapitel 6, »Speicherkonfiguration«, im Detail dargestellt. Analog zum Roll-in zu Beginn eines Transaktionsschrittes wird zum Ende eines Transaktionsschrittes ein Roll-out, also die Sicherung der aktuellen Benutzerdaten, durchgeführt. Die Länge des Roll-ins wird als Roll-in-Zeit, die Länge des Roll-outs als Roll-out-Zeit bezeichnet. Bitte beachten Sie, dass der Roll-out nicht zur Antwortzeit eines Transaktionsschrittes beiträgt. Beim Roll-out, d. h. beim Kopieren des Benutzerkontextes aus dem lokalen Speicher des Workprozesses in den Roll-Speicher, sind die Daten des Benutzers bereits vorher an den Präsentationsserver übertragen worden.
Tools wie "Shortcut for SAP Systems" ergänzen fehlende Funktionen im Bereich der SAP Basis.
Im Protokoll des Fehlers STORAGE_PARAMETERS_WRONG_SET finden Sie z. B. den Eintrag »Das Programm hatte bereits 109.890.288 Byte vom Betriebssystem über 'malloc' angefordert, als das Betriebssystem bei einer erneuten Speicheranforderung meldete, dass kein Speicher mehr zur Verfügung steht.« Ursachen können falsche Einstellungen der Betriebssystemparameter, Grenzen aufgrund der Architektur des Betriebssystems oder ein zu kleiner Auslagerungsspeicher sein.
Die Freeware Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", in dem sich Daten aller Art ablegen lassen. Er nimmt sowohl eingegebene Texte als auch Grafiken und ganze Dokumente auf. Die Daten werden in Ordnern und Seiten organisiert.
Während ihrer Laufzeit ist eine SAP-GUI-Komponente grundsätzlich fest mit einer Benutzeranmeldung an den NetWeaver AS ABAP verknüpft.