SAP Basis WISSEN DER SAP-BASIS MIT EINBRINGEN

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WISSEN DER SAP-BASIS MIT EINBRINGEN
Database Procedure Calls
rdisp/max_alt_modes begrenzt die erlaubten externen Modi pro Anmeldung. Dies sollten Sie jedoch nur in begründeten Fällen (akuter Speicherengpass) tun. Bedenken Sie bitte, dass das System in einigen Situationen automatisch Parallel-Modi erzeugt. Ab Basisversion 6.10 sind maximal 16 Modi möglich, bei älteren Versionen sechs. Sechs Modi sind die Standardeinstellung.

Finden Sie nur sporadisch hohe Datenbankzeiten, achten Sie im Einzelsatz darauf, ob Sie den Eintrag Note: Tables were saved in the Table buffer finden. Dieser Eintrag zeigt an, dass Tabellen, die von der Datenbank gelesen wurden, im Tabellenpuffer gespeichert werden. Ist das SAP-System nach dem Starten einige Zeit unter Last gelaufen, sollten sich alle benötigten Tabellen im Tabellenpuffer befinden und nicht mehr nachgeladen werden müssen. Finden Sie diesen Eintrag häufig im produktiven Betrieb, deutet dies auf Probleme mit Verdrängungen oder Invalidierungen im Tabellenpuffer hin. Fahren Sie in diesem Fall mit der Analyse in Kapitel 12, »SAP-Pufferung«, fort.
RFC-Zeit
Wie der SAP NetWeaver AS ABAP erstellt auch der SAP NetWeaver AS Java statistische Sätze mit grundsätzlich vergleichbaren Kennzahlen und charakterisierenden Parametern. Diese werden ebenfalls im Dateisystem der Java-Instanz gespeichert. Anzeigen können Sie die Daten entweder im zentralen Monitoring-System oder im SAP Solution Manager. Im ersten Fall überträgt ein als Agent bezeichneter Prozess die Daten an das zentrale Monitoring-System, die Anzeige erfolgt dort über den zentralen Workload-Monitor (Transaktionscode ST03G) und die zentrale Einzelsatzanzeige (Transaktionscode STATTRACE). In diesen Monitoren sehen Sie sowohl die Daten der Java-Instanzen als auch die Daten des ABAP-Servers, sofern Sie das zentrale Monitoring-System entsprechend konfiguriert haben. Verwenden Sie den SAP Solution Manager, überträgt der damit ausgelieferte SMD-Agent die Daten an den SAP Solution Manager. Dort werden sie im Business-Intelligence- System gespeichert und können zusammen mit den Daten der ABAPServer angezeigt werden.

Beim Design einer Softwarelösung und bei der Bewertung von Optimierungsmaßnahmen sollten Sie sich vor Augen halten, dass unterschiedliche Kommunikationen oder Prozesse auf unterschiedlichen Zeitskalen ablaufen. Abbildung 1.6 stellt dies schematisch dar. Auf der schnellsten Zeitskala laufen Anfragen im lokalen Hauptspeicher innerhalb des Datenbank- oder Applikationsserver-Kernels – z. B. bei Suchvorgängen in Tabellen oder Sortierungen. Als Dauer für einen Zugriff ist mit einer Zeit von 0,1 Mikrosekunden (μs) zu rechnen, Zugriffe auf die Prozessor-Caches sind sogar noch schneller. Um etwa zwei Zehnerpotenzen langsamer (10 μs) sind Zugriffe von einem ABAP- oder Java-Programm auf ein Objekt, das sich im Hauptspeicher des Applikationsservers befindet. Wiederum auf einer anderen Zeitskala spielen sich SQL-Anfragen von Anwendungsprogrammen auf die Datenbank ab. Wenn sich das Ergebnis der Anfrage bereits im Hauptspeicher befindet, ist hier mit Zeiten im Bereich von 1 Millisekunde (ms) zu rechnen. Muss von der Festplatte gelesen werden, liegen die Zeiten bei bis zu 10 ms. Auf der langsamsten Zeitskala laufen Anfragen zwischen dem Server und dem Rechner eines Endbenutzers ab. Hier müssen Sie in einem WAN oder Mobilfunknetz mit einer Dauer in der Größenordnung von 100ms rechnen.

Einige fehlende Funktionen in der Basisadministration werden durch "Shortcut for SAP Systems" ergänzt.

Die Beteiligten wissen somit, wohin sich das Unternehmen entwickeln bzw. orientieren möchte, was möglich ist und was nicht möglich oder erlaubt ist.

So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", mit dem das sehr einfach möglich ist.

Direkt nach einem Produktivstart verhalten sich Benutzer anders als nach einer Eingewöhnungsphase.
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