Was sollte ein SAP-Administrator können?
SAP ALE
Sie werden als Mitglied des Fachteams der SAP-Basis unter anderem in der Konzeption, dem Betrieb, der Administration, Betreuung und Installation einer umfangreichen SAP-Systemlandschaft mit über 50 Systemen für 17 Hochschulen und 2 Einrichtungen in Niedersachsen tätig sein. Ferner überwachen Sie die SAP-Systemlandschaft sowie deren Schnittstellen zu Fremdsystemen und führen Maßnahmen im Rahmen des Software-Lifecycle-Management (zB Hinweispflege, Support-Stacks, Releasewechsel) und des Changemanagements (zB Hardware-migration, Transportwesen und Dokumentation) durch. Als Teil des SAP-Basisteams sind Sie Ansprechperson für organisatorische und technische Fragen der Hochschulen und im 3rd-level Support bei Benutzeranfragen.
Die wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung der Datenbankpuffer für unterschiedliche Datenbanksysteme im SAP-Umfeld sind in Anhang A, »Datenbankmonitore«, zusammengefasst. »Schlechte« Pufferqualitäten haben in der Regel zwei Ursachen: Mangelhaft optimierte und teure SQL-Anweisungen sind die Hauptursache für eine schlechte Pufferqualität des Datenpuffers. Identifizieren Sie solche Probleme, müssen diese vordringlich behandelt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in Kapitel 11, »Optimierung von SQL-Anweisungen«. Abbildung 11.1 zeigt das Flussdiagramm der Analyse. Die andere Ursache kann ein zu kleiner Datenbankpuffer sein. Sofern Ihr Datenbankserver noch über ausreichend Hauptspeicherreserven verfügt, vergrößern Sie den entsprechenden Puffer (z. B. um 10 bis 20 %). Beobachten Sie, ob sich anschließend die entsprechende Qualität signifikant verbessert. Ist dies der Fall, können Sie den Puffer eventuell erneut vergrößern. Zeigt die erste Vergrößerung des Puffers dagegen keine Wirkung, suchen Sie die Ursache an einer anderen Stelle. Bei einigen Datenbanken besteht auch die Möglichkeit, Tabellen, die als Hauptverursacherfür eine schlechte Pufferqualität identifiziert werden können, in eigene Puffer zu legen, um zu einer besseren Pufferqualität für die verbleibenden zu kommen.
SE38 ABAP Editor
Wenn Sie das CPU-Auslastungsprofil einer SAP-HANA- mit dem einer traditionellen Datenbank vergleichen, werden Sie charakteristische Unterschiede bemerken: Für SAP HANA werden Sie häufig kurzzeitige Lastspitzen bemerken, bei denen die CPU zu 100 % ausgelastet ist. Dieses Verhalten ergibt sich aus der Tatsache, dass SAP HANA Anfragen massiv parallelisiert und dabei kurzzeitig alle Prozessoren vollständig belegt. Kurzzeitige Lastspitzen sind also nicht automatisch als CPU-Engpass zu werten. Im Gegensatz beobachtet man bei traditionellen Datenbanken ein eher geglättetes Lastprofil, bei dem Auslastungen zu 100 % bei Normalbetrieb nicht zu beobachten sind.
Im Datenpuffer (Data Buffer, Buffer Pool oder Data Cache) werden Teile der zuletzt gelesenen Datenbanktabellen und deren Indizes gespeichert. Der Datenpuffer ist in sogenannte Blöcke (Blocks) bzw. Pages aufgeteilt, die je nach Datenbanksystem und Betriebssystem zwischen 2 und 32 kB groß sein können. Daten werden immer blockweise bzw. pageweise von der Festplatte gelesen und im Datenpuffer abgelegt.
Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.
Legen Sie außerdem die initialen Reaktionszeiten fest, d. h., ab wann mit der Fehleranalyse begonnen wird, sowie die Gesamtbearbeitungsdauer, d. h. die Zeit, innerhalb der ein Fehler behoben sein sollte.
Ein Zettelkasten, in dem schnell Daten aller Art abgelegt und wiedergefunden werden können. Das verspricht Scribble Papers. Anfangs sieht das Programm sehr spartanisch aus. Aber wenn erst einmal eine kleine Struktur vorhanden ist, erkennt man die große Flexibilität dieses kleinen Helfers.
Dies ist allerdings bisher nicht möglich, da betriebssystemspezifische Beschränkungen die Größe des SAP Extended Memorys limitieren.