Was ist SAP Basis?
Datenbereinigung
Auch für Programme des SAP-Standards gibt es Hinweise zur Korrektur des Codings hinsichtlich einer Performanceverbesserung. Sie sollten sich im SAP Support Portal stets auf dem Laufenden halten, ob es aktuelle Fehlerkorrekturen oder empfohlene Modifikationen für Ihre wichtigsten Transaktionen gibt. Durchsuchen Sie dazu im SAP Support Portal bezüglich Ihrer performancekritischen Transaktionen mit dem Schlagwort »Performance« und dem betreffenden Transaktionscode Programm- oder Tabellennamen nach Hinweisen.
Sie verursachen eine hohe CPU-Auslastung und eine hohe Schreib-/Leselast. Dies kann zu einem akuten Hardwareengpass auf dem Datenbankserver führen, der dann die Performance anderer Programme beeinträchtigt. Sie blockieren SAP-Workprozesse für eine lange Zeit. Aufträge von Benutzern können demnach nicht sofort bearbeitet werden, da zunächstauf freie Workprozesse gewartet werden muss. Dies kann zu Wartezeiten in der Queue des SAP-Dispatchers führen. Sie lesen viele Datenblöcke in den Datenpuffer des Datenbankservers und verdrängen dadurch die Daten, die von anderen SQL-Anweisungen benötigt werden. Diese Daten müssen anschließend von der Festplatte nachgelesen werden. Damit verlängert sich auch die Ausführungszeit anderer SQL-Anweisungen.
Zeitpuffer für Jobketten führen zu langen Laufzeiten
Parameter im SAP schaffen eine hohe Flexibilität. Mit Hilfe von Profilen lässt sich das System für fast jeden Zweck konfigurieren. Doch bei so einer großen Zahl von Parametern verliert man schnell den Überblick darüber welchen Einfluss jeder einzelne Parameter hat. Allein für das Speichermanagement gibt es 20 verschiedene Parameter, die an verschiedenen Stellen im SAP System geändert werden können. Dieser Artikel bringt Ordnung in das Durcheinander und erklärt die wichtigsten Parameter. Im SAP-System gibt es folgende 3 Arten von Speicher für einen Work Prozess: • Rollbereich (Roll Area) - Lokaler Speicherbereich für einen Workprozess • Erweiterten Speicher (Extended Memory) - Globaler Speicherbereich auf den alle Workprozesse zugreifen können • Privaten Speicher /Dynamischen Speicher(Private Memory/Heap Memory) - Programmprivater Speicher Übersicht über die Speicherbereiche des SAP-Systems Parameter für den Rollbereich Beim Start eines Programms durch einen User wird für diese Programminstanz durch einen Workprozess ein Rollbereich angelegt. Der Nutzerkontext wird in diesem Speicherbereich abgelegt. Die Größe des Rollbereichs für einen Workprozess wird bestimmt durch den Parameter ztta/roll_first. Reicht der Speicherbereich nicht aus, wird ein Teil des Erweiterten Speichers für den Nutzerkontext allokiert, dessen Größe durch ztta/roll_extension, ztta/roll_extension_dia und ztta/roll_extension_nondia bestimmt wird. Die beiden Letzteren überschreiben ztta/roll_extension falls sie genutzt werden und bieten die Möglichkeit für Dialog- und Nichtdialog-Workprozesse unterschiedliche Quoten festzulegen.
Die Identifikation kritischer SAP Berechtigungen für den Einsatz eines SAP Systems muss daher auf jeden Fall durchgeführt werden. Neben Berechtigungen lassen sich auch kritische Profile und Rollen identifizieren, die bereits im Auslieferungszustand enthalten sind.
Verwenden Sie "Shortcut for SAP Systems", um viele Aufgaben in der SAP Basis einfacher und schneller zu erledigen.
Eine Übersicht über die im Cache befindlichen Daten erhalten Sie im ICM-Monitor unter der Funktion Springen > HTTP Server Cache > Anzeigen.
Die Freeware Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", in dem sich Daten aller Art ablegen lassen. Er nimmt sowohl eingegebene Texte als auch Grafiken und ganze Dokumente auf. Die Daten werden in Ordnern und Seiten organisiert.
Um eine revisionssichere Nachvollziehbarkeit sicherstellen zu können, sollten Sie eine Änderbarkeit der Softwarekomponenten und Namensräume auf einem Produktivsystem nur in Ausnahmefällen und zudem nur zeitlich begrenzt gewähren.