Virtualisierung und Hardwarekonsolidierung
Nutzen für Ihr Unternehmen
Die Zeitangaben aus Abbildung 1.6 stellen die Richtwerte für »kleine« Datenmengen dar. Wenn große Datenmengen bearbeitet werden, z. B. ein großes Dokument vom Anwendungsserver zum Rechner eines Endbenutzers übertragen wird, werden zusätzlich die Durchsatzzahlen für die bestimmte Kommunikation relevant, d. h. in diesem Fall die Netzwerkbandbreite des WANs zwischen Server und Rechner des Endbenutzers.
Sofern die statistischen Sätze auf dem AS Java nicht regulär aktiviert sind, werden diese im Fall der End-to-End-Laufzeitanalyse zielgerichtet für die Analyse aktiviert. Für die Detailanalyse werden auf der ABAP-Instanz die statistischen Sätze und auf der Java-Instanz der Introscope-Trace verwendet. Zusätzlich können optional noch auf der ABAP-Instanz die ABAP-Laufzeitanalyse und der SQL-Trace sowie auf der Java-Instanz das Java-Logging und der SQL-Trace aktiviert werden. Zur Analyse der verteilten Statistiksätze können entweder der zentrale Workload-Monitor und die zentrale Einzelsatzstatistik oder die Werkzeuge des SAP Solution Managers verwendet werden.
Hohe Flexibilität bei Adhoc-Wachstum
Neben Serviceverfahren, die Ihnen im operativen Betrieb helfen, gibt es auch Serviceverfahren, die Ihnen bereits bei der Implementierung helfen, Ihre Systemlandschaft optimal aufzusetzen. Auch hier agiert der SAP Solution Manager sowohl mit dem System als auch mit dem Bearbeiter, der, durch den Service geführt, die optimale Konfiguration findet.
SAP-Benchmarks vermitteln Anhaltswerte zum CPU-Bedarf unterschiedlicher SAP-Anwendungen. Die Höhe der einzelnen Säulen zeigt den drastischen Unterschied im CPU-Bedarf. So benötigt ein Benutzer in der Anwendung MM im Vergleich zu einem FIBenutzer fünfmal mehr CPU-Leistung. Dementsprechend hängt auch die Anzahl der zu konfigurierenden Workprozesse stark von den auf der jeweiligen SAP-Instanz eingesetzten Applikationen ab.
Basisadministratoren steht mit "Shortcut for SAP Systems" eine PC-Anwendung zur Verfügung, die etliche Tätigkeiten in der SAP Basis vereinfacht bzw. ermöglicht.
Ist die Queue bereits vollständig definiert, wird diese lediglich angezeigt; sie haben keine Möglichkeit mehr, die Auswahl zu verändern.
Ein Zettelkasten, in dem schnell Daten aller Art abgelegt und wiedergefunden werden können. Das verspricht Scribble Papers. Anfangs sieht das Programm sehr spartanisch aus. Aber wenn erst einmal eine kleine Struktur vorhanden ist, erkennt man die große Flexibilität dieses kleinen Helfers.
Um die statistischen Informationen über RFCs im Workload-Monitor (Transaktionscode ST03) und auch in den statistischen Einzelsätzen (Transaktionscode STAD) interpretieren zu können, müssen Sie verstanden haben, nach welchen Regeln die Statistiken erstellt werden.