Vergrößerung der Last unter Beibehaltung des Applikationsprofils
Transportmanagement
Der gegenläufige Trend ist, auf weniger leistungsstarke, dafür aber im Verhältnis zu ihrer Leistung preisgünstige Rechner zu setzen und in die Standardisierung der Wartung dieser Rechnerfarm zu investieren. Beide Trends haben sicher ihre Berechtigung, dieses Buch ist aber nicht der Ort, das Für und Wider zu diskutieren. Häufig können wir auch feststellen, dass günstige Rechner für Anwendungsserver und größere Rechner für Datenbanken verwendet werden.
Schließlich bleibt noch die Möglichkeit, dass der SAP-Kernel beim Betriebssystem Speicher anfordert, das Betriebssystem diesen jedoch nicht zur Verfügung stellen kann. Im Protokoll des Fehlers STORAGE_PARAMETERS_WRONG_SET finden Sie z. B. den Eintrag »Das Programm hatte bereits 109.890.288 Byte vom Betriebssystem über 'malloc' angefordert, als das Betriebssystem bei einer erneuten Speicheranforderung meldete, dass kein Speicher mehr zur Verfügung steht.« Ursachen können falsche Einstellungen der Betriebssystemparameter, Grenzen aufgrund der Architektur des Betriebssystems oder ein zu kleiner Auslagerungsspeicher sein. Beschränkungen der Betriebssysteme führen auch dazu, dass die SAP-Instanz bei falsch gewählten SAP-Profilparametern nicht startet.
MONITORING
Eine SAP-Applikationsinstanz, auch kurz als SAP-Instanz bezeichnet, ist eine administrative Einheit: Sie besteht aus einem Satz von SAP-Workprozessen, die von einem Dispatcher verwaltet werden, sowie aus einem Satz von SAP-Puffern im Shared Memory des Rechners, auf den die Workprozesse zugreifen. Eine SAP-Applikationsinstanz kann eine ABAP Applikationsinstanz (SAP NetWeaver Application Server ABAP, kurz AS ABAP oder eine Java-Applikationsinstanz (SAP NetWeaver Application Server Java, kurz AS Java) sein. Es kann mehrere SAP-Instanzen auf einem Rechner geben. In diesem Fall existieren mehrere Dispatcher und mehrere Puffersätze. Ein Applikationsserver ist ein Rechner, auf dem mindestens eine SAP-Instanz läuft.
Alle bisher aufgeführten Zeiten werden direkt vom SAP-Workprozess ermittelt, d. h., immer wenn die betreffende Aktion läuft, läuft eine Uhr mit. Bei der CPU-Zeit (Mittlere CPU-Zeit) dagegen »fragt« der SAP-Workprozess am Ende eines Transaktionsschrittes das Betriebssystem, wie viel CPU-Zeit während dieses Transaktionsschrittes verstrichen ist. Die CPU-Zeit wird also vom Betriebssystem ermittelt. CPU-Zeit ist also nicht, wie die oben beschriebenen Zeiten, ein additiver Bestandteil der Antwortzeit, sondern vielmehr wird CPU-Zeit während der Ladezeit, der Roll-Zeit und der Processing- Zeit benötigt.
Etliche Aufgaben der SAP Basis können mit "Shortcut for SAP Systems" einfacher und schneller erledigt werden.
Die genannten Analysereports berücksichtigen, ob Sie Ihr System bereits auf Unicode umgestellt haben.
Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipsel aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.
Bei der CPU-Zeit (Mittlere CPU-Zeit) dagegen »fragt« der SAP-Workprozess am Ende eines Transaktionsschrittes das Betriebssystem, wie viel CPU-Zeit während dieses Transaktionsschrittes verstrichen ist.