SAP Basis Verarbeitung durch Hintergrundprogramme

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Verarbeitung durch Hintergrundprogramme
SCHAFFUNG NEUER ROLLEN
Dies ist das Herzstück des SAP-Systems. Im klassischen Drei-Schichten-Modell wäre dies die Logik- oder Steuerungsschicht. Ein oder mehrere Applikationsserver hosten auf dieser Ebene die nötigen Dienste für die unterschiedlichen Anwendungen. Diese Applikationsserver stellen alle Dienste bereit, die von den SAP-Anwendungen benötigt werden. In der Theorie könnte ein einziger Server diese Rolle ausfüllen. Praktisch sind diese Dienste in den meisten Fällen auf mehrere Server verteilt, die jeweils unterschiedlichen Anwendungen dienen.

Nach der Ausführung des ersten RFCs wartet der RFC-Server-Workprozess 500 ms. Ruft der Sender vor Ablauf dieser Wartezeit das Empfängersystem erneut, wird der RFC im selben Workprozess ausgeführt. Das Roll-in und Roll-out des Benutzerkontextes werden somit vermieden. Wird innerhalb der 500 ms kein weiterer RFC ausgeführt, wird der Benutzerkontext aus dem Workprozess herausgerollt und steht anderen Benutzern für Anfragen zur Verfügung. Der Benutzerkontext und die CPICVerbindung bleiben dabei weiterhin erhalten, sie werden nur aus dem Workprozess herausgerollt. Beim Herausrollen wird ein Statistiksatz erstellt. Die Antwortzeit, die dieser Statistiksatz anzeigt, ist die Zeit, die der Workprozess belegt war. Nehmen wir ein Beispiel, in dem vier RFCs mit einer Antwortzeit von je 20 ms schnell hintereinander ausgeführt werden. Anschließend wartet der Workprozess noch 500 ms. Die Antwortzeit für den RFC-Aufruf wird damit mit ca. 600 ms angegeben. Die Antwortzeiten der vier RFCs finden Sie in den Details des Statistiksatzes.
Datenbankinstanz
Basis umfasst eine Client/Server-Architektur und Konfiguration, ein relationales Datenbank-Management-System (DBMS) und eine grafische Benutzeroberfläche (GUI). Neben den Schnittstellen zwischen Systemelementen, umfasst Basis eine Entwicklungsumgebung für R/3-Anwendungen, ein Datenverzeichnis sowie Benutzer- und System-Administrations- beziehungsweise Monitoring-Tools.

Der Enqueue-Service verwaltet die SAP-eigenen Sperren (SAP-Enqueues). SAP bietet zwei unterschiedliche Implementierungen des Enqueue-Service an: Bei der klassischen Implementierung (bis 7.40) übernimmt ein SAP Workprozess in der zentralen Instanz die Rolle eines Enqueue-Workprozesses. Bei der Implementierung als unabhängiger Prozess (Standalone Enqueue Server, ab 7.40) übernimmt ein separater Betriebssystemprozess die Rolle des Verwalters der Enqueues. Dieser kann sowohl von ABAP-Instanzen als auch von den Java-Instanzen des SAP NetWeavers angesprochen werden.

Einige fehlende Funktionen in der Basisadministration werden durch "Shortcut for SAP Systems" ergänzt.

Es ist möglich, die statistischen Sätze und jeden der Traces einzeln zu aktivieren und auszuwerten, was aber in größeren Produktivsystemen aufgrund der Komplexität zu Schwierigkeiten führt.

Die Freeware Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", in dem sich Daten aller Art ablegen lassen. Er nimmt sowohl eingegebene Texte als auch Grafiken und ganze Dokumente auf. Die Daten werden in Ordnern und Seiten organisiert.

Subtrahiert man von der gesamten Antwortzeit alle bisher aufgeführten Zeiten (außer der GUI-Zeit), verbleibt die Processing-Zeit.
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