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Analyse und Reflektion der bestehenden Systemkonfiguration
Interne Tabellen mit vielen Einträgen sind neben teuren SQL-Anweisungen eine der wichtigsten Ursachen von Performanceproblemen. Große interne Tabellen führen zu hohem Hauptspeicher- und CPU-Bedarf (z. B. beim Kopieren, Sortieren oder Suchen). Mit dem ABAP Debugger können Sie eine Übersicht aller internen Tabellen eines Programms erstellen. Der ABAP Debugger ist eigentlich ein Werkzeug zur funktionalen Fehlersuche in Programmen. Eine ausführliche Beschreibung des Debuggers erhalten Sie in der Literatur zur ABAP-Programmierung. Informationen zur Hauptspeichernutzung finden Sie sowohl im »klassischen« als auch im »neuen« Debugger. Den Debugger können Sie im ABAP Editor (Transaktionscode SE38) über die Menüoption Hilfsmittel > Einstellungen > Debugging festlegen.

Die mittlere Antwortzeit für einen Transaktionsschritt im Dialog-Task wird Antwortzeit von vielen SAP-Anwendern als das entscheidende Kriterium für die Performance eines SAP-Systems angesehen. Als »magische Grenze« für eine gute Performance eines SAP-Systems wird in der Regel eine mittlere Dialogantwortzeit von 1 Sekunde betrachtet. Wie Sie im Verlauf dieses Kapitels sehen werden, wird ein derart pauschales Kriterium jedoch der Vielfalt der unterschiedlichen SAP-Komponenten und Anforderungen an diese nur teilweise gerecht.
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Falls Sie die Hintergründe überspringen wollen und eine direkte Schritt-für-Schritt-Anleitung bevorzugen, können Sie direkt in den letzten Abschnitt springen. Vorbereitung Für diesen Workaround benötigen Sie vor allem Zugänge auf sowohl das Quellsystem als auch das BW-System. Zusätzlich müssen sie berechtigungstechnisch die Möglichkeit haben, die SE37 aufzurufen und dort Funktionsbausteine auszuführen. Gerade in Produktivsystemen ist dies allerdings eine sehr kritische Berechtigung. Gehen Sie also davon aus, dass sie eventuell einen Firefighter-Nutzer für diese Aktion benötigen. Arbeiten im BW-System Nun, da die Vorbereitungen abgeschlossen sind müssen Sie jeweils auf dem BW-System und auf dem Quellsystem einen FuBa aufrufen, welcher auf der jeweiligen Seite die Verbindung löst. Beginnend auf dem BW-System begeben Sie sich nun in die Transaktion SE37 und rufen den Funktionsbaustein "RSAR_LOGICAL_SYSTEM_DELETE" auf: RSAR_LOGICAL_SYSTEM_DELETE Hier geben Sie nun die benötigten Werte ein. Folgende Tabelle hilft ihnen bei der Ausfüllung: Feld Beschreibung I_LOGSYS Der Logische Name des Quellsystems. Hier wird der Name des Quellsystems eingetragen werden, wie er in der RSA1 zu finden ist. Zusätzlich kann dieser Name auch in der DB-Tabelle TBDLT gesucht werden. I_FORCE_DELETE Boolean, X = Löschen trotz Fehlermeldungen I_NO_TRANSPORT Boolean, X = Diese Änderung soll nicht in nachfolgende Systeme transportiert werden I_NO_AUTHORITY Boolean, X = Ignorieren von Berechtigungsprüfungen Arbeiten im Quellsystem In dem Quellsystem begeben Sie sich nun auch in die Transaktion SE37 und rufen hier den Funktionsbaustein "RSAP_BIW_DISCONNECT" auf: Folgendes sind die Beschreibungen zu den jeweiligen Feldern. Diese können in der Quellsystem- Verbindungstabelle RSBASIDOC entnommen werden Feld Beschreibung I_BIW_LOGSYS Der logische Name des BW-Systems. In der Tabelle RSBASIDOC ist der richtige Wert in der Spalte "RLOGSYS" zu finden. I_OLTP_LOGSYS Der logische Name des Quellsystems. Die Spalte "SLOGSYS" in der Tabelle RSBASIDOC. I_FORCE_DELETE Der logische Name des BW-Systems. In der Tabelle RSBASIDOC ist der richtige Wert in der Spalte "RLOGSYS" zu finden. Abschluss Im Endeffekt müssen Sie also jeweils im BW- und Quellsystem den jeweiligen Funktionsbaustein aufrufen, die Parameter ausfüllen und den Funktionsbaustein ausführen.

In Metadatenpuffern werden Verwaltungsinformationen gespeichert. Dazu gehören die Verwaltungsinformationen zu den Tabellen und sonstigen Datenbankobjekten (Katalog) sowie Laufzeitinformationen (z. B. Statistiken). Ein weiterer wichtiger Metadatenpuffer ist der Puffer, in dem Ausführungspläne für SQL-Anweisungen gespeichert werden, damit diese nicht immer wieder neu berechnet werden müssen. Bei SAP HANA wird dieser als SQL Plan Cache, bei Oracle als Shared Cursor Cache bezeichnet.

Basisadministratoren steht mit "Shortcut for SAP Systems" eine PC-Anwendung zur Verfügung, die etliche Tätigkeiten in der SAP Basis vereinfacht bzw. ermöglicht.

Ist der SAP Extended Memory erschöpft oder erreicht der Benutzerkontext die Quote von ztta/roll_extension*, wird der verbleibende Rest des lokalen Roll-Bereichs bis zu einer Größe von ztta/roll_area genutzt.

So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", mit dem das sehr einfach möglich ist.

Daher wird für alle Betriebssysteme empfohlen, ztta/roll_first = 1 zu setzen.
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