SAP Extended Global Memory und SAP Paging Memory
SE80 ABAP Workbench
Beispielsweise arbeiten viele kundeneigene ABAP-Programme mit dem Uploaden oder Downloaden von Daten. Hier sind potentiell große Sicherheitslücken vorhanden, die Zugriff auf Serverdaten ermöglichen. Darüber hinaus ist der weit verbreitete direkte Aufruf von Betriebssystemkommandos, die nicht durch eine selbst programmierte Berechtigungsprüfung abgedeckt sind, ein großes Problem. Auch wenn die klassische SQL-Injection, also die Eingabe erweiterter SQL-Befehle, eine mögliche Sicherheitslücke ist, kommt sie in SAP-Systemen eher selten vor. Weiter verbreitet ist die ungewollte Dynamisierung von SQL-Aufrufen, weil Eingangsparameter nicht ausreichend geprüft werden. Die Notwendigkeit, alle Eigenentwicklungen auch intern auf solche Sicherheitslücken zu überprüfen bevor sie in den SAP-eigenen Code zur Auslieferung kommen, hat zur Entwicklung des Werkzeugs SAP Code Vulnerability Analyzer geführt.
RFC-Verbindungen zu anderen SAP-NetWeaver-AS-ABAP-Systemen, u. a. auch Verbindungen der Form TMSADM@. DOMAIN_ : Diese werden vom Transport Management System (TMS) benötigt und von diesem beim Aufbau generiert.
Stillstand aufgrund überlaufender Datenbankdateien
Besonders wichtig ist es, zu kontrollieren, dass der SAP Extended Memory ausreichend groß ist, und ihn bei Bedarf zu vergrößern. Idealerweise würde man den SAP Extended Memory »unendlich« groß machen und auf SAP Roll und SAP Heap Memory total verzichten. Dies ist allerdings bisher nicht möglich, da betriebssystemspezifische Beschränkungen die Größe des SAP Extended Memorys limitieren. Daher gibt es Mechanismen im SAP-System, mit denen der Bedarf an SAP Extended Memory reduziert werden kann.
Im Abschnitt CPU finden Sie die Felder Benutzerauslastung, Systemauslastung und Leerlauf. Diese Werte zeigen an, wie viel Prozent der CPU-Kapazität augenblicklich von Benutzerprozessen (d. h. vom SAP-System, der Datenbank und weiteren Prozessen) und vom Betriebssystem selbst genutzt werden und wie viel Prozent derzeit frei sind. Das Feld Anzahl CPUs gibt die Anzahl der CPU-Fäden (Threads) an. Mittlere Prozesswartezeit ist die Anzahl der Prozesse, die auf einen freien Prozessor warten. Dieser Wert wird im Mittel über 1 Minute, über 5 Minuten und über 15 Minuten angegeben. Die weiteren Werte im Abschnitt CPU sind für die Performanceanalyse weniger wichtig.
Etliche Aufgaben im Bereich der SAP Basis können mit "Shortcut for SAP Systems" wesentlich erleichtert werden.
Hier sind einige der wichtigsten Unterschiede:
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