SAP Basis Rollen basierend auf Katalogen und Gruppen

Direkt zum Seiteninhalt
Rollen basierend auf Katalogen und Gruppen
SQ02 Pflege InfoSet
Die erste Besonderheit tritt auf, wenn ein RFC wiederum einen RFC aufruft. In diesem Fall wird die Zeit, die der zweite RFC für seine Ausführung benötigt, nicht dem ersten RFC zugerechnet, d. h., seine Antwortzeit umfasst nur die Zeit, die er selbst im Workprozess verbringt. Die Roll-Wartezeit, d. h. die Zeit, in der er darauf wartet, dass der zweite RFC seine Arbeit beendet, ist nicht in der Antwortzeit enthalten. Diese Festlegung wurde getroffen, um »Mehrfachzählungen« von Zeiten bei RFCs zu vermeiden. Bitte beachten Sie: Bei Transaktionsschritten im Dialog-Task ist die Zählung anders. Wird hier ein RFC aus dem Dialog-Task gestartet, umfasst die Antwortzeit sehr wohl die Zeit für die Ausführung des RFCs, auch wenn der Workprozess herausrollt. Diese Festlegung wurde getroffen, da die Antwortzeit im Dialog-Task natürlich die Zeit widerspiegeln soll, die ein Benutzer vor seinem Bildschirm wartet.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wofür es eigentlich einen Reiter Personalisierung bei der Rollenpflege in der PFCG bzw. bei der Benutzerdatenpflege in der SU01 gibt? Diese Frage beantworte ich für Sie in diesem Blog-Beitrag. Wofür brauchen wir den Reiter Personalisierung? Durch diesen Reiter haben Sie Zugriff auf die zentrale Ablage für Personalisierungsdaten. Der Sinn und Zweck dieser Ablage ist es, eine Speicherungsmöglichkeit für benutzer- und rollenspezifische Daten zu schaffen, ohne dass zusätzliche Datenbanktabellen angelegt werden müssen. Diese Daten sollen dann bei sämtlichen Manipulationen an Benutzern und Rollen berücksichtigt werden. Die Funktionalität umfasst zunächst eine generische Ablage für benutzer- und rollenspezifische Daten und den zentralen Zugriff auf diese Daten durch die Benutzer- bzw. Rollenpflege. Außerdem wird die Möglichkeit geboten, über eine festgelegte Schnittstelle bereits existierende Tabellen mit benutzerspezifischen Daten an den zentralen Zugriff anzukoppeln. Um Personalisierungsdaten in der zentralen Ablage abzulegen, muss für die Daten ein Schlüssel vergeben werden: Dies erfolgt über die Registrierungstransaktion PERSREG. Die angelegten Personalisierungsdaten werden in der generischen Ablagetabelle gespeichert. Der Zugang zu dieser wird durch die Klassenmethoden der Klasse CL_PERS_ADMIN bereitgestellt. Verschiedene Personalisierungsebenen Die Daten können entweder zum Benutzer, zu Rollen oder zum System abgelegt werden. Zu einem Benutzer können dann alle ihm zugewiesenen Daten (über Rolle oder eigene Einstellungen) auf einmal ausgelesen werden.
SAP-System als Empfänger
Obwohl Sie beim Administrieren von Berechtigungsrollen stets darauf achten, dass diese auch generiert sind, kommt es immer wieder vor, dass in den Produktivsystemen rote Ampeln in der Benutzerzuordnung zu finden sind. Haben Sie den Benutzerabgleich bedacht?

Bei der Arbeit mit dem ABAP Debugger sollten Sie dringend folgende Warnung beachten: Während des Debuggens kann ein ABAP-Abbruch mit der Fehlermeldung »Unzulässige Unterbrechung einer Datenbankselektion« auftreten oder automatisch vom System ein Datenbank-Commit ausgelöst werden. In beiden Fällen wird eine SAP-LUW (Logical Unit of Work) unterbrochen, und es kann zu Inkonsistenzen in den Anwendungstabellen kommen. Daher sollten Sie nur auf einem Testsystem debuggen oder unter Hinzuziehung einer Person, die sich mit dem untersuchten Programm auskennt und Inkonsistenzen in den Datenbanktabellen notfalls manuell beseitigen kann. Beachten Sie zu diesem Punkt unbedingt den Abschnitt »Programme im Produktivmandanten debuggen« in der SAPOnlinehilfe zum ABAP Debugger.

Für Administratoren steht im Bereich der SAP Basis ein nützliches Produkt - "Shortcut for SAP Systems" - zur Verfügung.

Nur eine stabile SAP Basis ermöglicht einen sicheren und effizienten Betrieb Ihrer SAP-Systemlandschaft.

Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.

Wenn andere Prozesse diese ebenfalls benötigen, müssen sie so lange warten, bis der das Semaphor haltende Prozess seine Aktion beendet hat.
Zurück zum Seiteninhalt