Prozessoren, Kerne (Cores) und Fäden (Threads)
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Netzwerkprobleme zwischen Datenbank und Applikationsserver erkennt man am sichersten durch folgenden Trace-Vergleich: Führen Sie denselben SQL-Trace mindestens zweimal durch, zum einen auf dem Applikationsserver, der sich auf demselben Rechner befindet wie die Datenbank und direkt an die Datenbank konnektiert ist, und zum anderen auf einem Applikationsserver, der über das TCP/IP-Netz an die Datenbank angeschlossen ist. Vergleichen Sie beide SQL-Traces. Beobachten Sie deutlich höhere Antwortzeiten auf dem Applikationsserver, der über das Netz konnektiert ist (d. h. 50 % höhere Zeiten oder mehr), liegt ein Netzwerkproblem vor. Führen Sie diesen Test bei niedriger Systembelastung durch, und wiederholen Sie ihn zur Sicherheit mehrfach, um Laufzeitdifferenzen aufgrund von Pufferladevorgängen auf der Datenbank und auf den Applikationsservern auszuschließen. Dieser Test funktioniert natürlich nur, wenn Sie einen Applikationsserver installiert haben, der über IPC an die Datenbank angeschlossen ist.
Dispatching-Methoden verteilen die eingehende Last auf die zur Verfügung stehenden Prozesse. Sie sollen garantieren, dass die Last optimal auf das System verteilt wird. Für das Dispatching sind der SAP Web Dispatcher (für Webanfragen) und der Message-Server (für Dialog-, Hintergrund- und Verbuchungsanfragen) sowie die Dispatcher-Prozesse der jeweiligen ABAP-Applikationsinstanzen zuständig.
STMS_IMPORT Importqueue
Wird bei unserer Konfiguration der Datenbankprofilparameter auf 4 gesetzt, beansprucht die Datenbankinstanz alle Prozessoren für sich. Das Betriebssystem und die SAP-Instanz mit dem Enqueue-Workprozess würden dann unter einem CPU-Engpass leiden, was dazu führen kann, dass Enqueue-Anfragen aller SAP-Instanzen unnötig langsam bearbeitet werden.
Noch ein wichtiges Beispiel ist die Leseberechtigung für TemSe-Objekte. Die temporären Dateien werden oft vergessen, denn häufig wird nicht bedacht, dass zwischengespeicherte (streng) vertrauliche Daten, die nur für einen Benutzer bestimmt sind (Eigentümer), unbefugt von einem anderen Benutzer eingesehen werden können - und das mandantenübergreifend. Die erwähnten Beispiele zeigen uns, wie wichtig es ist die Berechtigungen für mandantenunabhängige Transaktionen mit Bedacht zu vergeben. Download Transaktionstabellen Die Transaktionen, welche die Beispiele von oben ermöglichen, inkl. bestimmter Ausprägungen der zugehörigen Berechtigungsobjekte und unsere Empfehlungen dazu finden Sie in der Datei „Kritische mandantenübergreifende Berechtigungen“ zum Download. Weitere mandantenunabhängige Transaktionen befinden sich in der Datei „Cross Clients TCODES“. Die Kritikalität dieser Transaktionen sollte je nach Kontext bewertet werden. Ich empfehle, stets vorsichtig damit umzugehen und diese Transaktionen im Hinterkopf zu behalten.
Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.
Der Prozess nimmt etwa 30 Minuten in Anspruch.
Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipsel aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.
Wenn adm keine Schreibrechte für das Verzeichnis /usr/sap/trans/data (UNIX) hat, dann bricht SPAM beim Schritt DISASSEMBLE mit CANNOT_DISASSEMBLE_R_DATA_FILE ab.