Pflege und Transport von Anwendungs- und Systemmodifikationen
Individuelle Entwicklungen
Welche Argumente sprechen nun dafür, mehr oder weniger Workprozesse zu konfigurieren? Das Argument für eine hohe Workprozess-Anzahl ist klar: Wenn Benutzer auf Workprozesse in der Queue des SAP-Dispatchers warten müssen, ist die Versuchung groß, ihnen mehr Workprozesse zur Verfügung zu stellen und dann zu hoffen, dass mehr Benutzer gleichzeitig arbeiten können. Dies ist dann der Fall, wenn Workprozesse durch Wartesituationen blockiert werden, die keine CPU-Leistung kosten, z. B. wenn Workprozesse in den PRIV-Modus gehen oder häufig durch Sperrsituationen auf der Datenbank blockiert sind. Auf der anderen Seite ist das »Aufdrehen« der Anzahl der Workprozesse fragwürdig, denn offensichtlich ist es langfristig sinnvoller, das tatsächliche Performanceproblem zu lösen, nämlich die Wartesituationen zu beseitigen. Das Hinzufügen von Workprozessen kann also nur Symptome abmildern, in der Regel das Performanceproblem jedoch nicht wirklich lösen.
Eine weitere Möglichkeit, Internetbenutzer an die SAP-Applikationsebene anzubinden, ist die Verwendung eines JSP-Servers (Java Server Pages) oder eines Java-Applikationsservers. Die verwendeten Sprachen sind HTML und Java, die Programmiermodelle sind JSP oder Java-Servlets. Ein Beispiel für Lösungen, die dieses Programmiermodell zur Realisierung der Präsentationslogik verwenden, ist das SAP Enterprise Portal. Auch Teile der Anwendungslogik können in einem Java-Applikationsserver realisiert sein (als sogenannte Enterprise JavaBeans, EJB).
Was ist BASIS?
Darüber hinaus ist es möglich, einen Speicherabzug, d. h. eine Übersicht über die Objekte, die Speicherplatz belegen, zu erzeugen und anschließend zu analysieren. Einen Speicherabzug können Sie in einer beliebigen Transaktion über den Menüpunkt System > Hilfsmittel >Speicheranalyse > Speicherabzug erzeugen oder kurz über den Funktionscode /HMUSA erstellen. Drittens lässt sich ein Speicherabzug auch aus dem Programmcoding erzeugen; die Beschreibung der entsprechenden Systemklasse CL_ABAP_ MEMORY_UTILITIES finden Sie in der SAP-Hilfe.
Der Bedarf an SAP Extended Memory (em/initial_size_MB) hängt von der Anzahl und den Aktivitäten der Benutzer ab und lässt sich vor Produktivstart nur schwer abschätzen. Bei der initialen Einstellung dieses SAP-Profilparameters in einem nicht produktiven System gehen Sie pragmatisch von der Größe des physischen Hauptspeichers aus. Konfigurieren Sie etwa 70 bis 100 % des physischen Hauptspeichers, der für die SAP-Instanz zur Verfügung steht, als SAP Extended Memory.
"Shortcut for SAP Systems" ist eine PC-Anwendung, mit der viele Tätigkeiten in der SAP Basis vereinfacht bzw. auch überhaupt erst ermöglicht werden.
Beim Starten des Trace erscheint eine Selektionsmaske, in die Sie den Benutzer eintragen können, für den der Trace aktiviert werden soll.
Die Freeware Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", in dem sich Daten aller Art ablegen lassen. Er nimmt sowohl eingegebene Texte als auch Grafiken und ganze Dokumente auf. Die Daten werden in Ordnern und Seiten organisiert.
Patches werden vom externen SAP-Basis-Team durchgeführt.