SAP Berechtigungen Nutzungsdaten für die Rollendefinition verwenden

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Nutzungsdaten für die Rollendefinition verwenden
Die Zentrale Benutzerverwaltung temporär abschalten
Im Rahmen des Erkennens von Berechtigungsproblemen sollte dokumentiert werden, was die Gefahren sind, wenn die aktuelle Situation beibehalten wird. Oftmals wollen Verantwortliche im Unternehmen keine Korrektur vornehmen, weil diese Kosten und Arbeit verursacht. Wenn das aktuelle Konzept funktioniert und Sicherheitslücken abstrakt sind, scheuen sich viele Verantwortliche, etwas zu ändern. Aus diesen Gründen sollte zunächst dokumentiert werden, welche Probleme und Gefahren lauern, wenn das aktuelle Konzept nicht korrigiert wird: Zunächst erhöht sich die Gefahr von Betrug, Diebstahl sowie Datenschutz- und Sicherheitsverstößen. Die Dokumentation kann helfen zu erkennen, wo Gefahren liegen. Es besteht grundsätzlich das Problem, dass dem Unternehmen ein finanzieller Schaden entsteht, wenn nicht gehandelt wird. Eine weitere Gefahr besteht darin, dass Anwender mit ihren Berechtigungen experimentieren und Schaden verursachen, der sich durch eine saubere Berechtigungsstruktur vermeiden lässt. Ebenfalls ein Problem ist der erhöhte Administrationsaufwand der Berechtigungsvergabe und -Verwaltung. Der Aufwand steigt an, wenn die aktuelle Rollenzuordnungen nicht transparent und optimal strukturiert sind.

Zum Aufbau einer effizienten und konsistenten Struktur im Bereich des SAP-Berechtigungswesens sind funktionsbezogene Rollen- und Berechtigungszuweisungen das A und O. Zudem muss das bestehende Berechtigungskonzept stetig auf Änderungen und sicherheitsrelevante Fehler durch ein proaktives Monitoring analysiert werden. Damit beugen Sie negativen und höchst sicherheitskritischen Auswirkungen auf Ihre gesamte Systemlandschaft vor. Um Ihnen diese Aufgabe zu erleichtern, stellt Ihnen das Unternehmen Xiting ein umfassendes Analysewerkzeug, den Xiting Role Profiler, zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie schon vorab eine Grundanalyse fahren, die auch Hauptaugenmerk dieses Blogs sein wird. Ziel ist es, Ihnen SAP Standardmethoden aufzuzeigen, mit denen Sie bereits selbstständig Ihre Berechtigungs- und Rollenverwaltung optimieren können.
Über die Wichtigkeit des Berechtigungskonzept bei der Umstellung auf SAP S/4HANA
Wird dann unter SAP S/4HANA die FIORI Oberfläche eingesetzt, müssen auch hier die zusätzlichen Komponenten berücksichtigt werden. Berechtigungen werden dem User nicht mehr über „Transaktions-Einträge“ im Menü einer Rolle zur Verfügung gestellt. Stattdessen kommen hier nun Kataloge und Gruppen zum Einsatz. Diese werden, ähnlich der „Transaktions-Einträge“ im Menü einer Rolle hinterlegt und dem User zugeordnet. Diese Kataloge müssen allerdings vorab im sog. „Launchpad Designer“ mit entsprechenden Kacheln befüllt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass immer alle relevanten Komponenten (Kachelkomponente und Zielzuordnungskomponente(n)) mit im Katalog hinterlegt werden. Der FIORI Katalog dient dazu einem User den technischen Zugriff auf eine Kachel zu ermöglichen. Eine korrespondiere FIORI Gruppe dient dazu, diese Kacheln dem User dann auch optisch zum Zugriff im Launchpad zur Verfügung zu stellen.

Die gültigen Programme bzw. Transaktionen sind in der SAP-Auslieferungstabelle TPCPROGS hinterlegt, folgen jedoch keiner einheitlichen Namenskonvention. Teilweise ist hier der Transaktionscode (z. B. AW01N), teilweise der Reportname (z. B. RFEPOS00) oder die logische Datenbank (z. B. SAPDBADA) relevant. Logische Datenbanken (z. B. SAPDBADA, SAPDBBRF) sind grundlegende Datenselektionsprogramme und werden insbesondere in der Finanzbuchhaltung verwendet. Die Berechtigungsprüfungen – einschließlich der Zeitraumabgrenzung – sind in der logischen Datenbank implementiert und wirken für alle Reports, die auf einer logischen Datenbank basieren (z. B. basiert das Anlagengitter RAGITT00 auf SAPDBADA und der Bilanzreport RFBILA00 auf SAPDBSDF). Wenn Sie die Werte aus der Tabelle TPCPROGS kopieren, ist die Transaktion TPC4 schnell konfiguriert.

Mit "Shortcut for SAP systems" steht ein Tool zur Verfügung, das die Zuweisung von Berechtigungen auch bei Ausfall des IdM-Systems ermöglicht.

Die Freeware Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", in dem sich Daten aller Art ablegen lassen. Er nimmt sowohl eingegebene Texte als auch Grafiken und ganze Dokumente auf. Die Daten werden in Ordnern und Seiten organisiert.

Ordnen Sie alle benötigten Berechtigungen allen produktiv genutzten Rollen in Ihrem Berechtigungskonzept zu.

Rufen Sie hierzu Ihre eigens erstellte Transaktion auf, und weisen Sie die notwendigen Berechtigungsobjekte entweder manuell über den Button Objekt zu, oder verwenden Sie den Berechtigungs- oder Systemtrace zur Vergabe der Berechtigungen (siehe Tipp 40, »Den Berechtigungstrace zur Ermittlung von Vorschlagswerten für kundeneigene Berechtigungen verwenden«).
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