Migration und Verwaltung der auf der Cloud basierenden Lösungen
Abbildung 2: Das Open-Innovation-Model
In den seltensten Fällen gehen große Projekte in einem »Big Bang« produktiv. Vielmehr erfolgt die Produktivsetzung eines SAP-Systems in der Regel in mehreren Schritten. Vor der Steigerung der Last sollten Sie immer einen Review der Kapazitätsplanung ansetzen. Das Gleiche gilt bei einem Wechsel der SAP-Softwareversion (Upgrade), bei einer Migration auf eine andere Hardware- oder Datenbankplattform oder bei einer Unicode-Migration.
Diese Möglichkeit ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn es sich um ein neues Thema handelt und im Unternehmen noch kein großes Know-How vorhanden ist. Statt nun einen teuren Coach einzukaufen, um den Mitarbeitern die Grundlagen eines neuen Themas zu vermitteln, besteht hierdurch die Möglichkeit, das Wissen bspw durch einen Online-Kurs günstiger sowie langfristiger zur Verfügung zu stellen.
Infrastruktur
Der Schulungsblock SAP Security für Administratoren behandelt die Grundlagen der Sicherheit bei der Nutzung von SAP-Systemen. Die Teilnehmer erhalten ein Training der grundlegenden Security-Maßnahmen in Form von Prävention und Überwachung bzw Monitoring.
Im Allgemeinen muss der SAP-Betrieb und alle damit einhergehenden Tätigkeiten weiter professionalisiert werden. Hierzu gehören die Dokumentation der wichtigsten und geschäftskritischen Prozesse und deren Überprüfung auf Aktualität und Validität. Auch müssen Leistungen der Basis durch das IT-Service-Management erfasst und beschrieben sein, wie auch Techniken wie bspw eine RACI-Matrix zur Identifikation und Dokumentation der Verantwortlichkeiten der SAP-Basis zum Einsatz kommen.
Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.
Durch den SAP Security Check erhalten Sie einen Überblick über die Sicherheitssituation Ihrer SAP-Systeme.
Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.
Die wachsende Anzahl an installierten Komponenten – wie zB SAP BW, SCM, SRM, PI/PO – und über Schnittstellen integrierte Systeme – RFC, WebServices – erhöhen die gestellten Anforderungen weiter.