Liegt ein Performanceproblem mit einer Transaktion vor?
SM21 Systemprotokoll
Mit dem zentralen Workload-Monitor können Sie ABAP-basierte Komponenten (SAP ERP, SAP BW, SAP APO etc.) und auch auf dem SAP NetWeaver AS Java basierende Komponenten analysieren. Auf den Rechnern mit dem AS Java müssen Monitoring-Agenten installiert und gestartet sein. Um den zentralen Workload-Monitor zu nutzen, müssen Sie eine SAPKomponente als zentrales Monitoring-System einrichten. Dies sollte dasselbe System sein, das Sie auch für den zentralen CCMS-Überwachungsmonitor nutzen – typischerweise also der SAP Solution Manager. Die Komponenten, die überwacht werden sollen, müssen dem zentralen Monitoring- System im CCMS System Component Repository (SCR) bekannt gemacht werden. Weitere Informationen zum CCMS System Component Repository und zu den SAP-Monitoring-Agenten und ihren Erweiterungen finden Sie im SAP Support Portal unter http://service.sap.com/systemmanagement.
Über den in den SAP NetWeaver AS integrierten Internet Transaction Server (ITS) können Sie – bis auf wenige Ausnahmen – SAP-GUI-Transaktionen und Reports im Webbrowser nutzen. Das zweite Programmiermodell ist das der Business Server Pages (BSP) und deren Weiterentwicklung zu Web Dynpro ABAP, in dem mit ABAP als Programmiersprache HTML-Seiten dynamisch generiert werden. Technisch hat dieses Programmiermodell den Vorteil, dass keine weitere Softwarekomponente installiert werden muss; Business Server Pages bzw. Web-Dynpro-ABAP-Seiten werden direkt in den »normalen« SAP-Applikationsinstanzen generiert. Ein Beispiel für die Nutzung dieser Technologie ist SAP Customer Relationship Management (SAP CRM) ab Version 5.0.
Systembetrieb & Verfügbarkeit
Die Rolle des SME beschreibt einen Experten für ein jeweiliges Fachgebiet wie bspw SME-Datenbanken oder SME-SAP-HANA im Kontext mit SAP-Produkten und gewinnt auf Grund der neuen Technologien und Themengebiete zunehmend an Bedeutung. Somit entspricht die Rolle des SME einer Expertenrolle im Technologieumfeld. Diese besitzt ein gutes Netzwerk innerhalb der IT-Fachabteilungen und ggf auch zu weiteren Geschäftseinheiten im Unternehmen. Für die Ausübung seiner Tätigkeit ist es notwendig, bereits praktische Erfahrungen im Betrieb seines Themenschwerpunkts gesammelt zu haben. Ebenso werden Expertenwerkzeuge zur Erfüllung seiner Aufgabe eingesetzt. Der SME übernimmt durch die exakte Definition von Disziplinen die informell vielen Aufgaben des bisherigen klassischen SAP-Basis-Administrators und ebenso neue Disziplinen im Zuge neuer Technologien. Neben den bestehenden Ausprägungen wird es zukünftig bspw die Ausprägungen SME-Cloud, SME-SAP-HANA/Datenbanken, SME-Supplier-Management, SME-Security, SME-Compliance, SME-Standardisierung und -Automatisierung (SME-Landscape-Virtualization-Management) oder auch SMESolution- Manager geben. Die Ausprägung SME-Cloud steht in Kontakt zum globalen Cloud-Manager (wenn im Unternehmen existent). Ebenso steht eine Ausprägung SME-Security in Kontakt bzw. berichtet an das globale Unternehmenssicherheitswesen. Eine Ausprägung SME-Supplier-Relationship-Management oder auch Supplier- Management ist sowohl nach innen (Koordination mit anderen Abteilungen) als auch nach außen (Koordination und Kommunikation mit Lieferanten) ausgerichtet. Die Ausprägung des SME-Cloud stellt eine Spezialausprägung des SME-Supplier- Management dar.
Um eine optimale Performance zu erreichen, sollte das Kopieren der Daten beim Kontextwechsel auf ein Minimum beschränkt bleiben, mit anderen Worten, es soll möglichst wenig SAP Roll Memory benutzt werden. Daher wird für alle Betriebssysteme empfohlen, ztta/roll_first = 1 zu setzen. Was passiert nun, wenn der SAP Extended Memory voll belegt ist? In diesem Fall sind zwei Szenarien möglich, die beide nicht performanceoptimal sind: Da der SAP Extended Memory voll belegt ist, werden Benutzerkontexte bis zu einer Größe von ztta/roll_area im lokalen Roll-Bereich abgelegt. Bei jedem Kontextwechsel müssen damit unter Umständen mehrmals Daten in der Größe von mehreren Megabyte kopiert (gerollt) werden; dies führt typischerweise zu Wartesituationen in der Roll-Verwaltung, insbesondere wenn der Roll-Puffer voll ist und Daten in die Roll-Datei geschrieben werden müssen. Erfahrungen zeigen, dass bei großen Applikationsservern mit mehr als 100 Benutzern die Performance in diesen Fällen schlagartig und drastisch einbricht. Um in dieser Situation Abhilfe zu schaffen, kann man den lokalen RollBereich (ztta/roll_area) reduzieren. Wenn der SAP Extended Memory voll belegt ist, wird nur noch wenig Roll Memory verwendet, und die Menge der beim Kontextwechsel zu kopierenden Daten reduziert sich. Stattdessen werden die Kontextdaten im SAP Heap Memory abgelegt – dies hat zur Folge, dass die Workprozesse gar nicht mehr rollen, sondern in den PRIV-Modus gehen, d. h. einem Benutzer zwischen den Transaktionsschritten exklusiv zugeordnet bleiben. Befinden sich zu viele Workprozesse gleichzeitig im PRIV-Modus, stehen dem Dispatcher nicht genügend freie Workprozesse zur Verfügung. Es kann daher zu hohen Dispatcher-Wartezeiten und damit ebenfalls zum Einbruch der Performance kommen.
Das Tool "Shortcut for SAP Systems" eignet sich sehr gut, um viele Aufgaben in der SAP Basis einfacher und schneller zu erledigen.
Natürlich gibt es noch einige weitere Speicherparameter, die den Rahmen dieses Artikels sprengen würden.
Ein Zettelkasten, in dem schnell Daten aller Art abgelegt und wiedergefunden werden können. Das verspricht Scribble Papers. Anfangs sieht das Programm sehr spartanisch aus. Aber wenn erst einmal eine kleine Struktur vorhanden ist, erkennt man die große Flexibilität dieses kleinen Helfers.
Fields können Sie aus einer Liste auswählen, welche statistischen Werte Sie in der Liste sehen möchten.