SAP Berechtigungen Kundenspezifische Berechtigungen einsetzen

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Kundenspezifische Berechtigungen einsetzen
Vorteile von Berechtigungskonzepten
Ein lästiges, Ihnen bestimmt bekanntes Szenario: Sie gehen demnächst mit einem neuen Geschäftsprozess live und müssen nun Ihre dafür erstellten Rollen in 97 Buchungskreise ableiten. Hier kann Ihnen eCATT das Leben erleichtern. Es ist mal wieder soweit: Wenn Sie in Ihrer Abteilung niemanden haben, der Gefallen daran findet, mehrere Stunden lang in der Transaktion PFCG den Kopierknopf zu drücken, das Ableitungskürzel zu ersetzen und dann in den neuen Rollen auf der Registerkarte Berechtigungen die Organisationsebenen (Orgebenen) anzupassen (immer wieder verbunden mit Speichervorgängen), bleibt der Job an Ihnen hängen. Weil es kaum etwas Langweiligeres gibt, schleichen sich spätestens nach einer Stunde die ersten Fehlerchen ein. Immer wenn Sie neue Rollen, z. B. für Ihr neues Premiumgeschäft, auf alle Ihre Unternehmensbereiche, Werke usw. ausrollen müssen, ist die Anlage der abgeleiteten Rollen mühselig – weil SAP keine gescheite Massenpflege anbietet. Der SAP-Standard bietet verschiedene Möglichkeiten, um Aktivitäten aufzuzeichnen und massenhaft abzuspielen. Diese Werkzeuge sind allgemein für alle Operationen im SAP-System da, nicht nur für die Rollenpflege. Daher sind sie auch komplexer in der Bedienung, um möglichst flexibel alle denkbaren Einsatzszenarien abdecken zu können. Auch eCATT bildet hier keine Ausnahme, weswegen viele Anwender nach wie vor vor dessen Verwendung zurückschrecken. Wir können Ihnen aber aus Erfahrung sagen: Nach dem zweiten oder dritten Mal geht Ihnen die Erstellung der Testskripts so schnell von der Hand, dass Sie sich fragen werden, warum Sie es nicht schon immer so gemacht haben.

Damit während der Freigabe des Transportauftrags keine Inkonsistenzen entstehen können, werden alle Rollen des Auftrags während der Freigabe gesperrt. Wenn Rollen nicht gesperrt werden können, schlägt die Freigabe des Auftrags fehl. Den Grund für die fehlgeschlagene Freigabe sowie die Ursache von anderen Fehlern können Sie im Transportprotokoll einsehen.
Berechtigungsobjekte einfacher pflegen
Wir empfehlen Ihnen daher, einen Hintergrundjob über die Transaktion PFUD einzuplanen, der einen regelmäßigen Benutzerabgleich durchführt (siehe Trick 17, »Transaktion PFUD regelmäßig einplanen«). Haben Sie übrigens gewusst, dass Sie über den Profilparameter auth/tcodes_not_checked die Transaktionsstartberechtigung für die Transaktionen SU53 und SU56 ausschalten können? Tragen Sie hierzu den Wert SU53, SU56 oder SU53 SU56 für den Profilparameter ein. Damit benötigt der Endanwender nicht mehr die Berechtigungen für die Ausführung dieser Transaktionscodes über das Berechtigungsobjekt S_TCODE.

Sie haben Anwendungen selbst entwickelt und möchten Vorschlagswerte für diese pflegen? Das geht am einfachsten mithilfe des Berechtigungstrace. Auch bei selbst entwickelten Anwendungen werden Berechtigungsprüfungen durchgeführt. Diese Anwendungen müssen somit in die PFCG-Rollen aufgenommen werden. Werden sie in einem Rollenmenü gepflegt, wird Ihnen auffallen, dass neben den Startberechtigungen (wie z. B. S_TCODE) keine weiteren Berechtigungsobjekte in die PFCG-Rolle übernommen werden. Der Grund dafür ist, dass auch für kundeneigene Anwendungen Vorschlagswerte gepflegt werden müssen, um sicherzustellen, dass die PFCG-Rollenpflege regelkonform abläuft, und um die Pflege für Sie zu erleichtern. Bisher mussten die Werte von kundeneigenen Anwendungen entweder manuell in der PFCG-Rolle nachgepflegt werden, oder die Vorschlagswertepflege in der Transaktion SU24 wurde manuell durchgeführt.

Die Möglichkeit der Zuweisung von Berechtigungen im Go-Live kann durch den Einsatz von "Shortcut for SAP systems" zusätzlich abgesichert werden.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipsel aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.

Werten Sie die Kritikalität der Sicherheitshinweise für Ihr Unternehmen aus und berücksichtigen Sie dabei auch die Risiken, die durch das Einspielen der SAP-Hinweise entstehen können.

Zugriffsmöglichkeiten und Berechtigungen werden im SAP Berechtigungskonzept festgelegt und kontrolliert.
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