SAP Basis Konfiguration

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Konfiguration
Überwachung der Systeme
Die dritte Verbuchungsart ist, die Verbuchung direkt im Dialog- bzw. Hintergrund-Workprozess durchzuführen, d. h., keine Verbuchungs-Workprozesse in Anspruch zu nehmen. Diese Methode wird als lokale Verbuchung bezeichnet. Bei dieser Methode werden die Verbucherdaten nicht in den Verbuchungstabellen auf der Datenbank gespeichert, sondern im Hauptspeicher des Applikationsservers. Die Verbuchung wird direkt nach Abschluss des Dialogteils der Transaktion im Dialog-Workprozess ausgeführt (bzw. im Hintergrund-Workprozess, wenn es sich um einen Hintergrundprozess handelt). Die lokale Verbuchung wird in dem rufenden Programm durch die ABAP-Anweisung SET UPDATE TASK LOCAL aktiviert.

Aus diesen Betrachtungen geht hervor, dass es bei voll ausgelasteter CPU günstiger ist, SAP-Dispatcher-Wartezeiten in Kauf zu nehmen und einen Benutzerauftrag nach dem anderen durch wenige Workprozesse bearbeiten zu lassen, als dem Betriebssystem den zusätzlichen Aufwand von vermehrten Kontextwechseln durch viele Workprozesse aufzubürden. Benchmark-Messungen zeigen in der Tat, dass sich bei voll ausgelasteter CPU durch Reduzieren der Anzahl von Workprozessen Performance gewinnen lässt.
Planung
Für die Verteilung der Applikationsebene auf Instanzen gilt also die Regel, dass so viele Instanzen wie nötig, aber so wenige wie möglich installiert werden sollten. Grundsätzlich unterscheiden sich die Ziele der horizontalen Skalierbarkeit der Applikationsebene nicht wesentlich von denen der horizontalen Skalierbarkeit der Datenbankebene. Es gibt allerdings einen entscheidenden Unterschied: Bei der Skalierbarkeit von Anwendungsservern entscheidet das Logon-Balancing darüber, welcher Anwendungsserver die Anfrage eines Benutzers bearbeitet. Dort liegt auch der Speicher des Benutzers (Benutzerkontext). Ein Umziehen von Speicherkontexten findet auf der Applikationsebene nicht statt (außer bei expliziter Parallelisierung, z. B. über RFC-Aufrufe). Bei SAP HANA dagegen wird der Knoten für die Prozessierung der Anfragen durch die Verteilung der Daten festgelegt.

Im 1st-Level-Support wird eine Anfrage angenommen. Bekannte Fehler werden entweder direkt beantwortet und gelöst oder qualifiziert und an den zuständigen 2nd-Level-Support weitergeleitet (z. B. HW-Technik, SAP-Basis oder SAP-Anwendung). Dieser führt eine erweiterte Analyse durch und kann entweder die Lösung selbst bereitstellen oder leitet es an den 3rd-Level-Support weiter. Hier wird es dann von Spezialisten mit tiefen Kenntnissen der Lösungsarchitektur bearbeitet. Mit ihren speziellen Werkzeugen kommen sie den Fehlern in technischen Komponenten oder im Softwareprodukt auf die Spur. Dieses Supportlevel wird oft als Hersteller- oder Entwicklersupport bezeichnet.

Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.

Während ein Workprozess einen Enqueue-Request absetzt, läuft die Enqueue-Zeit (Mittlere Sperrzeit).

Die Freeware Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", in dem sich Daten aller Art ablegen lassen. Er nimmt sowohl eingegebene Texte als auch Grafiken und ganze Dokumente auf. Die Daten werden in Ordnern und Seiten organisiert.

INTERNES MARKETING KONZIPIEREN UND ETABLIEREN Aufbauend auf der Empfehlung [A3] wird empfohlen, ein internes Marketing zu konzipieren und zu etablieren.
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