ITS / ITSmobile
Services auf dem ABAP-Server
Sollte ein Fehler auftreten, so kann dieser mithilfe der Transaktion WE05 analysiert werden. Welche Erfahrungen haben Sie mit EDI gemacht? Ich freue mich auf Ihr Feedback.
Viele Unternehmen kämpfen mit der Einführung und Benutzung von secinfo und reginfo Dateien für die Absicherung von SAP RFC Gateways. Wir haben dazu einen Generator entwickelt, der bei der Erstellung der Dateien unterstützt. In diesem Blog-Beitrag werden zwei von SAP empfohlene Vorgehensweisen zur Erstellung der secinfo und reginfo Dateien aufgeführt mit denen die Security Ihres SAP Gateways verstärkt wird und wie der Generator dabei hilft. secinfo und reginfo Generator anfordern Möglichkeit 1: Restriktives Vorgehen Für den Fall des restriktiven Lösungsansatzes werden zunächst nur systeminterne Programme erlaubt. Somit können keine externe Programme genutzt werden. Da das aber gewünscht ist, müssen die Zugriffskontrolllisten schrittweise um jedes benötigte Programm erweitert werden. Dieses Verfahren ist zwar sehr restriktiv, was für die Sicherheit spricht, hat jedoch den sehr großen Nachteil, dass in der Erstellungsphase immer Verbindungen blockiert werden, die eigentlich erwünscht sind. Darüber hinaus stellt die dauerhafte manuelle Freischaltung einzelner Verbindungen einen ständigen Arbeitsaufwand dar. Bei großen Systemlandschaften ist dieses Verfahren sehr aufwändig. Möglichkeit 2: Logging-basiertes Vorgehen Eine Alternative zum restriktiven Verfahren ist das Logging-basierte Vorgehen. Hierfür müssen vorerst alle Verbindungen erlaubt werden, indem die secinfo Datei den Inhalt USER=* HOST=* TP=* und die reginfo Datei den Inhalt TP=* enthalten. Während der Freischaltung aller Verbindungen wird mit dem Gateway-Logging eine Aufzeichnung aller externen Programmaufrufe und Systemregistrierungen vorgenommen. Die erstellten Log-Dateien können im Anschluss begutachtet und daraufhin die Zugriffskontrolllisten erstellt werden. Auch hier ist jedoch ein sehr großer Arbeitsaufwand vorhanden. Besonders bei großen Systemlandschaften werden viele externe Programme registriert und ausgeführt, was sehr umfangreiche Log-Dateien zur Folge haben kann. Diese durchzuarbeiten und daraufhin Zugriffskontrolllisten zu erstellen, kann eine kaum zu bewältigende Aufgabe darstellen. Bei diesem Vorgehen werden jedoch während der Erstellungsphase keine gewollten Verbindungen blockiert, wodurch ein unterbrechungsfreier Betrieb des Systems gewährleistet ist.
Load-Monitor im SAP HANA Studio
Schwache Passwort-Hashes aus dem System entfernen: Lediglich den Profilparameter zu aktualisieren bringt Ihnen noch nicht die nötige Sicherheit. In Ihrer Datenbank befinden sich immer noch zahlreiche schwache Hashwerte, die zum Angriff auf Ihr System verwendet werden können. Diese müssen vollständig aus der Datenbank entfernt werden. Dazu verwenden Sie den Report CLEANUP_PASSWORD_HASH_VALUES. Rufen Sie dazu die Transaktion SA38 auf und geben den Namen des Reports in das Eingabefeld ein. Durch den Ausführen-Button oder F8 wird das Programm ausgeführt und Ihre Datenbank bereinigt Report CLEANUP_PASSWORD_HASH_VALUES Dieses Programm entfernt Mandanten-übergreifend die veralteten Hashwerte. Haben Sie bereits Erfahrungen mit dieser Angriffsmethode gemacht oder weitere Anmerkungen zu diesem Thema? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen in Form eines Kommentars unter diesem Artikel mit.
Neue Risiken in SAP HANA: Neben den bekannten Risiken bestehen auch neue Risiken durch die Verwendung von SAP HANA. Ein sehr gutes Beispiel sind häufig verwendete Webanwendungen, die etwas neues im SAP Bereich darstellen. HANA Systeme bestehen im Gegensatz zu einem SAP ERP System hauptsächlich aus Webanwendungen, die in den vorherigen Versionen eher als optional zu betrachtet wurden. Diese Webanwendungen können durch diverse Suchmaschinen im Internet aufgefunden werden. Das gilt übrigens auch für das SAP Portal oder Netweaver. Es gibt URL-Schemata die zum Auffinden des Systems beitragen. Dies gilt auch für andere SAP Systeme, die Webanwendungen verwenden. Damit ist auch die neue Technologie für typische Webangriffe verwundbar. Zu nennen sind hier SQL Injection, ABAP Code Injection oder XSS. Alle Risiken, die für ein normales SAP System bekannt sind, gelten auch für ein SAP-HANA System. Die Daten werden unverschlüsselt im RAM abgelegt. Erst dadurch gewinnt das System diesen Geschwindigkeitsvorteil. Hieraus resultieren Risiken wie ein auslesen durch Memory-scrapingmalware. Diese greifen Daten im Arbeitsspeicher ab. Verschlüsselung kostet Performance, daher wird diese standardmäßig nicht verwendet. Gerade während einer Migration läuft HANA in einem Parallelsystem, daher kommt zu Ihrer Landschaft mindestens ein neues System dazu. Beachten Sie darüber hinaus: HANA hat eigene Tools und eigene Einstellmöglichkeiten die gekannt und konfiguriert werden müssen. Unterm Strich muss beim Betrieb des Systems einfach mehr beachtet werden. Viele Einstellmöglichkeiten resultieren nicht selten in mehr Fehlern. Drei - Punkte - Plan zur HANA Sicherheit 1) Rollen und Berechtigungen Im einem bisherigen SAP System zählen Rollen und Berechtigungen sicherlich auch zu den Hauptsäulen eines sicheren Systems. Rollen und Berechtigungen funktionieren aber anders in einem HANA System. Es gibt zwei Nutzertypen: 1) Standard (eingeschränkt): Mit diesem Nutzertyp gibt es verschiedene Zugriffsmethoden auf die Datenbank. Hier werden beispielsweise die Technologien JDBC oder HTTP verwendet, um zwei Beispiele zu nennen.
Das Tool "Shortcut for SAP Systems" eignet sich sehr gut, um viele Aufgaben in der SAP Basis einfacher und schneller zu erledigen.
Der SAP Heap Memory ist unter Windows weniger wichtig, da Nicht-DialogWorkprozesse ebenso wie Dialog-Workprozesse zunächst SAP Extended Memory allokieren und diesen »unbegrenzt« zur Verfügung steht.
Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.
Die Rolle dient als Schnittstelle und Ansprechpartner der SAP-Basis zu anderen Fachbereichen wie bspw Speicherverwaltung oder Betriebssysteme.