SAP Benutzer Hilfe, ich habe keine Berechtigungen (SU53)!

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Hilfe, ich habe keine Berechtigungen (SU53)!
Fazit: Kontrollierte Benutzerverwaltung für mehr Sicherheit
In den letzten Jahren haben sich die digitalen Nutzungsgewohnheiten grundlegend geändert. Mit Smartphones und Tablets haben Endgeräte den Markt erobert, welche den zeit- und ortsunabhängigen Zugriff auf Daten möglich machen und gleichzeitig neue Bedienkonzepte mit sich bringen, die auf Reduzierung und Simplifizierung setzen. Die Digitalisierung im Consumer-Bereich, speziell die voranschreitende Mobilität, wirkt sich auch im Geschäftswesen auf Unternehmensanwendungen aus. Mitarbeiter erwarten von einer Business-Software die gleiche einfache und schnelle Bedienung wie von ihren Smartphones, Tablets & Co. Darüber hinaus nutzen sie für die Arbeit unterschiedliche Endgeräte, so dass eine Businessanwendung im Idealfall nicht nur auf dem Desktop, sondern auch auf jedem anderen Devices laufen muss.

Eine universal anwendbare Vorlage für ein zuverlässiges und funktionierendes Berechtigungskonzept existiert aufgrund der Individualität und der unterschiedlichen Prozesse innerhalb jedes Unternehmens nicht. Im Rahmen der Erstellung müssen somit die Strukturen des Unternehmens und die relevanten Prozesse genau analysiert werden. Einige Kernelemente des zu erstellenden Berechtigungskonzepts können im Vorfeld definiert werden. Dazu gehören das übergeordnete Ziel, die rechtlichen Rahmenbedingungen, eine Namenskonvention, die Klärung von Verantwortlichkeiten und Prozessabläufen für das Benutzer- wie auch Berechtigungsmanagement sowie die Ergänzung durch Sonderberechtigungen. Nur mit klar definierten Verantwortlichkeiten wird die Wirksamkeit eines Konzepts gewährleistet.
BETRACHTUNG DER KRITIKALITÄT
Als einfachste Form der Anmeldung können Sie auf Benutzername und Passwort zurückgreifen. In der Cloud authentifiziert sich der Nutzer dann mit den Zugangsdaten, die im Identity and Authentication Service (IAS) für ihn hinterlegt sind. On-Premises erfolgt die Authentifizierung mit den Zugangsdaten des SAP Gateway Systems. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ein Gateway Hub oder ein Embedded Gateway nutzen. Es gelten die Zugangsdaten des SAP-Systems, in dem das Gateway läuft. Die Anmeldung kann durch Mechanismen wie beispielsweise Single-Sign-On (SSO) unterstützt werden, um die Usability für Endanwender zu verbessern. Sowohl in der SAP Cloud Platform als auch On-Premises können Sie hierfür SAML (Security Assertion Markup Language) einsetzen. Zwar sind die Schritte zur Konfiguration unterschiedlich, der Effekt ist jedoch identisch. Nutzer melden sich nicht mit separaten Zugangsdaten an, sondern authentifizieren sich an einem anderen System –beispielsweise einem Microsoft Active Directory.

Eine Besonderheit ist der Lizenztyp Limited Professional User. In der Vergangenheit wurde diese Lizenz über die Abnahmemenge oder über einen vereinbarten Prozentsatz geregelt. Ein übliches Verhältnis war 85 Prozent Professional zu 15 Prozent Limited Professional. Gab es keine solche Klausel im Vertrag, dann galt ein Verhältnis von 50 zu 50. Da SAP aber inzwischen viele neue Lizenztypen anbietet, die sehr umfangreiche Funktionalitäten umfassen und günstiger sind als Limited Professional-Lizenzen, lohnt es sich sehr, alternative Lizenztypen zu erwerben, die den Nutzungsanforderungen Ihrer Organisation genau entsprechen.

Für die Benutzerverwaltung steht im Bereich der SAP Basis ein nützliches Produkt - "Shortcut for SAP Systems" - zur Verfügung.

Erst kürzlich wurde in einem deutschsprachigen SAP Forum noch über mögliche Formen des Usermanagements in einem SAP System diskutiert.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipsel aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.

Und auch für technische Benutzer gelten strenge Vorgaben.
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