SAP Basis Grundlagen der Workload-Analyse und der Laufzeitanalyse

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Grundlagen der Workload-Analyse und der Laufzeitanalyse
Der zentrale Workload-Monitor
Der SAP Basis Support sorgt für einen sicheren Betrieb der SAP-Systemlandschaft. Für einen einwandfreien Betrieb des SAP-Systems müssen die Datenbank und die Betriebssysteme täglich kontrolliert werden.

SAP Basis-Administratoren verbringen immer noch einen Großteil ihrer Zeit mit der Überprüfung ihrer Systeme oder mit Projektarbeiten wie Neuinstallationen. Mit dem Übergang zu stärker automatisierten, containerbasierten Umgebungen, die sich über mehrere Clouds hinweg erstrecken, muss auch die Rolle des Administrators neu definiert werden und Ursachenanalysen werden einen weit höheren Stellenwert einnehmen.
RFC-Statistiken
Die Einsatzfähigkeit der Datenbank aufrechtzuerhalten ist weniger eine Frage der Performanceoptimierung – vielmehr ist dies Aufgabe der Datenbankadministration; sie wird daher in diesem Buch nicht explizit behandelt. Literatur dazu finden Sie in den Handbüchern zur Datenbankadministration. Erstellen Sie aufgrund dieser Literatur einen auf Ihr Unternehmen abgestimmten Eskalationsplan, der z. B. folgende Fragen umfasst: Welche Maßnahmen stellen sicher, dass ein potenzieller Überlauf der Log-Bereiche und des Dateisystems rechtzeitig erkannt wird? Wie können Sie analysieren, welcher Datenbankfehler aufgetreten ist, wenn das SAP-System steht? Wo befindet sich die Datenbankfehlerprotokolldatei Ihrer Datenbank? Wie heißen die entscheidenden Fehlermeldungen? Was muss getan werden, wenn die Fehlersituation eingetreten ist? Muss das SAP-System bzw. die Datenbank neu gestartet werden? Kann eine solche Fehlersituation auf einem Testsystem simuliert werden?

Der Datenpuffer einer Datenbankinstanz vermindert nicht nur die Laufzeit lesender Zugriffe, er beschleunigt auch ändernde Datenbankoperationen, denn bei einer Änderungsoperation wird zunächst nur der entsprechende Datenblock im Datenpuffer geändert. Das Festschreiben der Änderungen auf der Festplatte erfolgt asynchron, also zu einem späteren Zeitpunkt. So können vielleicht mehrere Änderungsoperationen auf einem Datenblock im Puffer »gesammelt« werden, bevor der Block auf der Festplatte gesichert wird. In gewissen Abständen jedoch muss die Datenbankinstanz alle geänderten Datenblöcke auf die Festplatten schreiben. Eine solche Aktion bezeichnet man als Checkpoint bzw. Savepoint.

Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.

Die weitere Aufbereitung des Trace nimmt Ihnen in der Praxis der SAP Solution Manager ab und stellt Ihnen die Anfragen auf der Zeitachse dar.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipsel aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.

Wenn ein Prozess SAP Heap Memory allokiert, kann der Kontext nicht mehr zu einem anderen Workprozess übertragen werden.
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