Gründe für ein neues Lastverteilungskonzept
Spool Admin
Zur Analyse der teuren Anweisungen auf der Datenbank wird häufig der SQL Plan Cache (Oracle: Shared Cursor Cache) herangezogen. Die Analyse hat einige Nachteile, die sich daraus ergeben, dass dessen Statistiken eine Momentaufnahme des Cache darstellen. Anweisungen werden unterschiedlich schnell aus dem Cache verdrängt. Jede Berechnung der Tabellenstatistik oder Neuindizierung führt zu einer Invalidierung der betreffenden Anweisung im Cache, d. h., die Statistik dieser Anweisungen wird zurückgesetzt. Datenüberläufe können die Statistik verfälschen. Diese Gründe können dazu führen, dass die teuersten Anweisungen nicht erkannt oder falsch bewertet werden und die Statistiken sich nach kurzer Zeit völlig anders darstellen. Als Alternative bieten einige Datenbanken auch Werkzeuge, die vollständige Statistiken zu teuren SQL-Anweisungen erfassen.
Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass es lediglich Sinn ergibt, lesend mittels SELECT-Statement auf die Tabellen zuzugreifen, um eine schnelle Ansicht der Ergebnisse zu erhalten. Mittels des DBACOCKPITs ist es nicht möglich, ganze Tabellenstrukturen mittels Create Table zu erstellen. Für solche Anwendungszwecke stellt SAP andere, bessere Möglichkeiten zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass sobald ein Nutzer die notwendigen Berechtigungen zur Nutzung der Transaktion DBACOCKPIT besitzt, dieser potentiell (bei entsprechenden Berechtigungen auf die Tabellen) lesend auf das gesamte SAP-System zugreifen kann. So kann mit einer Query beispielsweise die gesamte Nutzertabelle ausgelesen werden. Daher ist die Transaktion grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen und ausschließlich an Administratoren zu vergeben. Die Berechtigung zur Steuerung der Aufrufe durch das DBACOCKPIT werden ähnlich wie in der Transaktion SE16 / SE16N gehandhabt. Beim Aufruf der Tabelle wird das Berechtigungsobjekt S_TABU_DIS bzw. S_TABU_NAM mit einer bestimmten Aktivität geprüft. So kann lediglich auf die Tabellen bzw. Tabellenberechtigungsgruppen zuegegriffen werden, für die entsprechende Werte in den genannten Berechtigungsobjekten zugewiesen sind. Genaueres zur Vergabe von Berechtigungen auf einzelne Tabellen können Sie hier nachlesen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einmal ausgeführte SQL Statements zu speichern und so jederzeit erneut auszuführen, um Änderungen in der Ergebnismenge zu erkennen, ohne jedes Mal das SQL-Statement neu formulieren zu müssen. Der Editor bietet Ihnen zudem die Möglichkeit, die Abfrage der SQL Statements im Hintergrund zu starten. Das Ergebnis erhalten Sie durch den Aufruf der Transaktion SM37, in der Ihnen das Ergebnis in einem Spool-File ausgegeben wird.
Rechtebasierte Workflows in der Buchhaltung
Die CPU-Wartezeit wird vom Workload-Monitor nicht direkt ausgewiesen. Eine hohe CPU-Wartezeit führt jedoch indirekt zu einer erhöhten Processing-Zeit. Aus dem Vergleich von Processing- und CPU-Zeit lässt sich daher schließen, ob Wartesituationen auf der CPU vorliegen. Vergleichen Sie dazu auch die detaillierte Beschreibung in Abschnitt 3.3, »Workload-Analyse«.
Für die Überwachung und die Performanceanalyse umfasst das SAP-Basissystem eine Reihe leistungsfähiger Monitoring- und Analyseprogramme, die ständig von SAP weiterentwickelt werden. Dies sind zunächst die komponentenspezifischen, lokalen Werkzeuge, die von Experten (der entsprechenden Komponenten bei SAP) für Experten (für den Betrieb im Feld) entwickelt wurden. Diese werden ergänzt durch zentrale Werkzeuge, die für den standardisierten und kosteneffizienten Betrieb größerer Landschaften unabdingbar sind, den zentralen Überwachungsmonitor, den zentralen SAP NetWeaver Administrator und den SAP Solution Manager.
Für Administratoren steht im Bereich der SAP Basis ein nützliches Produkt - "Shortcut for SAP Systems" - zur Verfügung.
Genauso bietet das SAP Basis-System mit der NetWeaver– und HANA-Plattform eine Umgebung, in der die SAP-Programme laufen können.
So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.
Sind die Puffer zu klein eingestellt, kann das erforderliche Datenvolumen nicht im Puffer gehalten werden.