Gedankenanstöße für ein weiteres Produktivsystem: bis wann muss das System identisch sein, Stichwort: Transaktionslog
Lösungsinfrastruktur
Vorteil der Systemkopie: Anwender erhalten hundertprozentig konsistente Testdaten. Nachteilig ist jedoch der hohe Speicherplatzbedarf eines solchen Testsystems, der dem des Produktivsystems entspricht. Zudem ist ein Berechtigungskonzept für die Systemkopie erforderlich, um die darin enthaltenen authentischen Daten zu schützen. Andernfalls sind Betriebsgeheimnisse gefährdet, und es liegt ein Verstoß gegen Vorschriften wie das Bundesdatenschutzgesetz und den Sarbanes-Oxley Act vor.
Beim Tabellensplitten werden 2 Tools benötigt: R3ta, der die WHERE-Bedingungen ermittelt, mit denen man auf Teilmengen einer Tabelle zugreift. TableSplitter, der die von R3ta ermittelten WHERE-Bedingungen in Pakete mit ein oder mehreren Teilmengen splittet.
Detaillierte Prüfungen auf kritische Auftragsinhalte
Bevor der eigentliche Refresh-Prozess beginnt, ist es entscheidend, Sicherungen der Systemlandschaft zu erstellen. Dazu gehört neben der klassischen Datensicherung auch die Archivierung spezifischer Konfigurationen, um spätere Anpassungen zu erleichtern. Gerade kundenspezifische Entwicklungen oder maßgeschneiderte Schnittstellen müssen dokumentiert werden, damit sie nach dem Refresh problemlos reaktiviert werden können.
Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.
Leistungsstarke und ausgefeilte Automationstools für die Erstellung von SAP-Systemkopien schaffen hier Abhilfe und ermöglichen es nachweislich, neben Zeit- und Kosteneinsparungen beispielsweise auch die Prozessqualität beim System Copying zu erhöhen oder auf einem gleichbleibend hohen Niveau zu halten. Sie halten der SAP-Basis somit faktisch den Rücken frei. Der Reifegrad und das Leistungsvermögen von Automationstools für die Erstellung von SAP-Systemkopien haben sich über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren hinweg entwickelt. Erste Tools für die SAP-Systemkopien-Erstellung stammten aus dem Mainframeumfeld. Über eine lange Zeit hinweg domminierten eher händische oder manuelle Verfahren, unterstützt durch SAP(-Richtlinien), insbesondere durch vorgegebene Vorgehensweisen und eine Vielzahl von Checklisten. Vielerorts ergänzt durch eigen erstellte Skripts, die jedoch nur Teilaufgaben/-prozesse einer SAP-Systemkopie automatisierten.
Mit "Shortcut for SAP Systems" können beliebige Tabellen gesichert und wiederhergestellt werden. Das ist insbesondere im Rahmen einer SAP Systemkopie sinnvoll und nützlich - etliche Tabellen sind systemspezifisch und müssen nach einer Systemkopie unverändert im System vorhanden sein. Shortcut for SAP Systems verwendet R3trans - ein Dienstprogramm der SAP, das im Wesentlichen im Umfeld des Transport Management Systems (TMS) verwendet wird. Mit "Shortcut for SAP Systems" ist es aber nun auch außerhalb des TMS verfügbar und ermöglicht völlig neue und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. U.a. im Umfeld einer Systemkopie. R3trans arbeitet datenbankunabhängig. D.h. selbst bei einem Systemrefresh von einem SAP-System mit einer Oracle-DB auf ein System mit HANA funktioniert der Prozess der Sicherung und Wiederherstellung!
Zur automatisierten Erstellung der technischen Systemkopie für die Aktualisierung kann HP System Copy verwendet werden – und zwar für die folgenden Schritte.
Auch Schnittstellen zu externen Systemen müssen berücksichtigt werden, da ein System Refresh Auswirkungen auf verbundene Applikationen haben kann.