FREMDBEZUG VON IT-LEISTUNGEN
Schichteinteilung
Verschiedene Kunden haben verschiedene Betreuungsanforderungen und Konzepte. Wir unterstützen sie vor Ort als Erweiterung Ihres internen Teams genauso wie durch Remote Anbindungen. Sei es anlassbezogen (beispielsweise Release Upgrade, DB Upgrade, Optimierung Solution Manager) oder dauerhaft (zB Überwachung des Betriebes im SLR, schnelle Reaktionen in definierten Ausnahmefällen, geplante Wartungen), wir haben die richtige Mannschaft, die passenden Vorgehensweisen (ITIL) und die modernen Tools, um Ihre Anforderungen umzusetzen.
Bei der Verwendung des Webbrowsers als GUI sollten Sie bei der Programmierung darauf achten, dass möglichst wenige Daten zwischen Präsentations- und Internetebene übertragen werden. Die Gefahr, dass durch die Generierung aufwendiger HTML-Seiten lange Netzwerklaufzeiten den Benutzer beeinträchtigen, ist deutlich größer als bei der Verwendung des klassischen SAP GUIs (das das SAP-eigene DIAG-Protokoll verwendet). Das Tuningpotenzial hängt stark vom verwendeten Programmiermodell ab. Wird die Internetebene als reine »Übersetzungsebene« zwischen Präsentations- und Applikationsebene verwendet (wie etwa beim SAP GUI for HTML), beschränkt sich das Optimierungspotenzial auf die Konfiguration. Je mehr Logik in die Internetebene verlagert wird (z. B. Feldprüfungen etc.), desto höher ist auch die Notwendigkeit der Programmanalyse auf der Internetebene.
Grundlagen der Workload-Analyse und der Laufzeitanalyse
Wenn Sie die Workprozess-Übersicht für einige Minuten beobachten (Schaltfläche Auffrischen), können Sie relativ sicher feststellen, ob ein akutes Performanceproblem auf dieser SAP-Instanz vorliegt, und dessen Ursache grob eingrenzen. Die Belegung aller Workprozesse eines Typs (d. h. Dialog, Verbuchung etc.) deutet auf ein solches Problem hin. Wenn die Workprozess-Übersicht zahlreiche Workprozesse mit den Aktionen Sequenzielles Lesen, Direktes Lesen, Update, Commit, Warten auf DBLock oder anderen Datenbankaktivitäten zeigt, liegt ein Problem im Bereich der Datenbank vor. Öffnen Sie in diesem Fall zwei weitere Modi. Starten Sie den Datenbankprozessmonitor und den Datenbanksperrmonitor (Exclusive Lockwaits), um eventuell teure SQL-Anweisungen oder Datenbanksperren zu identifizieren.
Ich empfehle Ihnen, dass Sie den Hintergrundjob PFCG_TIME_DEPENDENCY mit dem Report RHAUTUPD_NEW einplanen. Als Best Practice hat sich das Einplanen des Reports RHAUTUPD_NEW mit zwei Varianten bewiesen: Einmal täglich vor der ersten Anmeldung der Anwender (zB Mitternacht oder sehr früh am Morgen). Hierdurch werden die Benutzer einmal täglich abgeglichen. Einmal im Monat (oder auch einmal pro Woche) mit der Option "Bereinigung durchführen", sodass regelmäßig obsolete Profile und Benutzerzuordnungen bereinigt werden. Ebenfalls praktisch: Wenn es die Namenskonventionen Ihrer Rollen zulassen, können Sie den Report auch nach verschiedenen Zeitzonen ausrichten. Ich habe bspw einen Kunden, der den Benutzerabgleich für seine Anwender in den USA und Asien zu verschiedenen Zeitpunkten laufen lässt, damit das Tagesgeschäft der jeweiligen Anwender nicht gestört wird.
Etliche Aufgaben der SAP Basis können mit "Shortcut for SAP Systems" einfacher und schneller erledigt werden.
Der dritte Aspekt beim Datenbanktuning ist die Optimierung langlaufender, »teurer« SQL-Anweisungen.
So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.
In diesen Fällen werden Sie das Problem mit einem manuellen Benutzerabgleich zügig unter Kontrolle bringen.