SAP Berechtigungen FAQ

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FAQ
Entwicklung
Möchten Sie nun PFCG-Rollen indirekt Nutzern über das Organisationsmanagement zuordnen, müssen Sie dafür Auswertungswege verwenden. Auswertungswege definieren eine Kette von Beziehungen zwischen Objekten innerhalb einer Hierarchie. Sie definieren so z. B., dass eine Organisationseinheit oder eine Planstelle einer anderen Organisationseinheit zugordnet werden kann. Diese Beziehung wird bis hin zur Benutzer-ID festgelegt. Ist im Organisationsmanagement allerdings auch der Geschäftspartner gepflegt worden, gibt es für diesen Fall keinen Standardauswertungsweg, und der der Rolle zugeordnete Benutzer wird nicht gefunden. Da in SAP CRM aber die Benutzer-IDs nicht direkt einer Planstelle zugeordnet sind, sondern über den Geschäftspartner, müssen Sie Anpassungen an den Auswertungswegen vornehmen,bevor Sie die Rollen indirekt vergeben können.

Die Berechtigungsprüfungen werden als Teil des Systemtrace in Transaktion ST01 protokolliert. Er zeichnet alle Berechtigungsprüfungen samt der geprüften Berechtigungswerte für einen bestimmten Anwendungsserver auf und gibt mandantenabhängig an, ob die Berechtigungsprüfungen erfolgreich waren oder nicht. Die Darstellung des Trace ist nun verbessert worden (siehe auch SAP-Hinweis 1373111).
Benutzerinformationssystem SUIM
Aufgrund der Komplexität eines SAP®-Berechtigungskonzepts ist es notwendig, dass alle wesentlichen Aspekte in einem schriftlich dokumentierten Berechtigungskonzept niedergeschrieben sind. Darin sollten die wesentlichen Prozesse beschrieben sein, aber auch der Umgang mit der Zuweisung von Berechtigungen über Rollen. Insbesondere die Nomenklatur eigens erstellter Rollen ist hierbei sauber zu definieren. Es sollte daher überprüft werden, ob sämtliche Änderungen seit der letzten Prüfung im schriftlichen Berechtigungskonzept dokumentiert wurden. Immerhin dient dieses Dokument dem Prüfer als Vorlage für den sogenannten Soll-Ist-Vergleich. Das bedeutet, dass der Prüfer einen Abgleich bei den wesentlichen prüfungsrelevanten Themen zwischen dem Dokument und dem Ist-Stand im SAP®-System vornimmt. Jede Abweichung kann zu einer Feststellung führen, die es zu vermeiden gilt.

Umfangreiche Berechtigungen für die Transaktionen SCC4 und SE06 sollten Sie nicht an interne und externe Revisoren vergeben, nur damit diese die Systemänderbarkeit einsehen können. Wir stellen Ihnen den Report vor, der zur Anzeige der Systemänderbarkeit nur die Berechtigungen erfordert, die ein Revisor üblicherweise hat. Es gibt verschiedene Personen, die die Einstellungen zur Systemänderbarkeit in Ihrem System aus bestimmten Gründen einsehen möchten. Dies können Mitarbeiter der internen Revision, Wirtschaftsprüfer oder auch Entwickler sein. Die Anzeige dieser Einstellungen, z. B. über die Transaktionen SCC4 oder SE06 ist an sich unkritisch; allerdings waren dafür bisher Berechtigungen notwendig, die dem soeben beschriebenen Personenkreis üblicherweise nicht zugeordnet werden. Seit SAP NetWeaver 7.0 gibt es alternativ einen Report, der die Einstellungen zur Systemänderbarkeit anzeigt. Dieser Report erfordert nur Anzeigeberechtigungen, die dem oben beschriebenen Personenkreis ohne Bedenken zugeordnet werden können. Die Anwendung dieses Reports und die erforderlichen Berechtigungen stellen wir Ihnen an dieser Stelle vor.

Wenn aber Ihr Identity Management System gerade nicht verfügbar oder der Genehmigungsweg unterbrochen ist, können Sie mit "Shortcut for SAP systems" dringend benötigte Berechtigungen dennoch zuweisen.

Ein Zettelkasten, in dem schnell Daten aller Art abgelegt und wiedergefunden werden können. Das verspricht Scribble Papers. Anfangs sieht das Programm sehr spartanisch aus. Aber wenn erst einmal eine kleine Struktur vorhanden ist, erkennt man die große Flexibilität dieses kleinen Helfers.

In der Vorbereitung ist daher zu überprüfen, ob der Prozess gemäß den internen Vorgaben, aber auch gemäß möglicher Optimierungsvorschläge des Wirtschaftsprüfers, ausgeführt wurde und sämtliche Nachweise griffbereit für den Prüfer abgelegt sind.

Wie ist es möglich, von einer Transaktion in eine andere zu springen, ohne dass die Berechtigung für die Zieltransaktion geprüft wird? Mit der Anweisung CALL TRANSACTION! In diesem Tipp erläutern wir Ihnen, wie Sie Berechtigungen für Absprünge von einer Transaktion in eine andere über den ABAP-Befehl CALL TRANSACTION vergeben bzw. aktiv bestimmen können, welche Prüfungen durchgeführt werden sollen.
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