Entwicklungsrichtlinien
Integration / Schnittstellen
Die SAP Basis Administratoren sorgen für einen problemlosen Betrieb Ihrer SAP-Landschaft. Unsere Administratoren übernehmen die Betretung der Datenbanken, Betriebssysteme und Ihrer Applikationen.
Im DBA-Cockpit finden Sie unter Konfiguration die Datenbankkonfigurationsdateien. Für einige Datenbanken protokolliert das SAP-System alle Änderungen der Datenbankparameter. Das Änderungsprotokoll können Sie im DBA-Cockpit unter Konfiguration > Parameteränderungen einsehen. Anhand dieses Monitors können Sie feststellen, ob Performanceprobleme eventuell nach Parameteränderungen aufgetreten sind.
OS/DB Migrationen
Prüfen Sie zunächst, ob ein Programmfehler oder eine Fehlbedienung des Programms vorliegt, sodass unsinnig viel Speicher angefordert wird. Als Richtwerte nehmen wir an, dass ein Programm, das im Dialogbetrieb von mehreren Benutzern ausgeführt wird, nicht mehr als 100 MB allokieren sollte. Hintergrundprogramme (z. B. Abrechnungsläufe, die nachts allein auf einem Applikationsserver laufen) sollten nicht mehr als 1 GB verwenden. Wenn ein Programm bei einem Speicherkonsum oberhalb dieser Richtwerte abbricht, klären Sie mit dem zuständigen Benutzer, ob eine Fehlbedienung des Programms vorlag oder ob der Arbeitsvorrat eventuell in kleinere Portionen geteilt und ein Programm so mehrfach mit kleinerem Speicherkonsum ausgeführt werden kann. Ist dies nicht der Fall, wenden Sie sich an den zuständigen Entwickler, sofern es sich um ein kundeneigenes Programm handelt, oder suchen Sie im SAP Support Portal nach Optimierungshinweisen für das Programm.
Ein Conflict Resolution Transport (CRT) wird ausschließlich bei Add-Ons verwendet, zB IS-IS oder IS-OIL. Er dient dazu, Konflikte zu beseitigen, die zwischen den verschiedenen Support Packages und einem Add-On entstehen können. Beachten Sie, daß ein CRT, der für ein Add-On-Release gilt, auch alle Konflikte mit früheren Releases dieses Add-On auflöst. Weiterhin kann ein CRT auch sonstige Korrekturen für das entsprechende Add-On beinhalten. Ein CRT kann somit auch immer ein spezielles Add-On-Support Package sein. Einstellungen für SPAM Mit Zusätze Einstellungen gelangen Sie auf ein Dialogfenster, in dem Sie generelle Einstellungen für den SAP Patch Manager (SPAM) festlegen können. Diese Einstellungen beeinflussen das Verhalten beim Herunterladen und beim Einspielen von Support Packages der verschiedenen Typen gleichermaßen. Eine Ausnahme bilden die SPAM-Updates; für diese sind bestimmte Einstellungen fest vorgegeben. Folgende Eigenschaften können Sie ein- und ausschalten: Transmission Monitor Wenn Sie den Transmission Monitor aktivieren, können Sie das Herunterladen der Support Packages aus dem SAPNet - R/3 Frontend mit einem grafischen Monitor überwachen. Ansonsten erhalten Sie lediglich eine Fortschrittsanzeige in der Statuszeile. Szenario Mit der Wahl des Szenarios legen Sie fest, welche Aktionen während des Einspielens der Support Packages durchgeführt werden sollen. Das Standardszenario wird verwendet, um Support Packages vollständig einzuspielen; alle Schritte werden ausgeführt. Mit dem Testszenario können Sie vor dem eigentlichen Einspielen der Support Packages feststellen, ob ein Modifikationsabgleich erforderlich ist, oder ob Konflikte auftreten, die vor dem Einspielen behoben werden sollten. Beim Testszenario werden keine Daten und Objekte in Ihr SAP-System importiert. Für SPAM-Updates gibt es kein Testszenario. Die hier getroffene Wahl wird beim Einspielen eines SPAM-Update ignoriert. Datenfile neu erzeugen Sie können festlegen, ob die Datendateien aus den EPS-Paketen bei jedem Einspielversuch neu entpackt werden. In der Grundeinstellung ist dies der Fall.
Das Tool "Shortcut for SAP Systems" eignet sich sehr gut, um viele Aufgaben in der SAP Basis einfacher und schneller zu erledigen.
Vergleichen Sie dazu Kapitel 6, »Speicherkonfiguration«.
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