SAP Basis EINFÜHRUNG VON RELEASE- UND PATCH-MANAGEMENT

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EINFÜHRUNG VON RELEASE- UND PATCH-MANAGEMENT
Leistungsfähigkeit (SAPS) von aktuellen Rechnertypen
Ein zweiter Zugriff in Abbildung 5.1 erfolgt auf die Tabelle VBAP. Bei diesem Zugriff sind nicht alle Schlüsselfelder in der WHERE-Bedingung eindeutig spezifiziert. Es können also mehrere Sätze übertragen werden. In unserem Beispiel werden allerdings fünf Sätze übertragen (Rec = 5). Die Datensätze werden in einem oder mehreren Fetches in Paketen zum Applikationsserver übertragen (Array Fetch). Ein Array-Fetch trägt im Vergleich zur Übertragung einzelner Sätze in einer Client-Server-Umgebung dazu bei, die Performance einer Anwendung zu verbessern. Der zweite Zugriff erfolgt über einen effizienten Index, daher bleibt die Dauer der Ausführung ebenfalls deutlich unter 10 ms. Der dritte Zugriff (wieder auf die Tabelle VBAK) erfolgt über ein Feld, zu dem es keinen effizienten Index gibt. Daher ist die Dauer dieser Anweisung deutlich größer als die der vorherigen.

Grundlegend ist ein SAP Basis-Administrator für die Installation, Konfiguration, Verwaltung, Pflege und Wartung aller technischen Komponenten einer SAP-Systemlandschaft verantwortlich. Hierzu zählen Tätigkeiten wie das Setup von Anwendungen, die Überwachung und die Fehlerbehebung.
Last vermeiden, anstatt Last zu verteilen
Den Performance-Trace starten und stoppen Sie über die Schaltflächen Trace einschalten und Trace ausschalten in Transaktion ST05. Pro Applikationsserver kann nur ein Performance-Trace gleichzeitig erzeugt werden. Im Feld Trace-Zustand finden Sie die Information, ob bereits ein Trace eingeschaltet ist, und den Benutzer, der den Trace aktiviert hat. Beim Starten des Trace erscheint eine Selektionsmaske, in die Sie den Benutzer eintragen können, für den der Trace aktiviert werden soll. Standardmäßig ist hier der Benutzername eingetragen, unter dem Sie sich angemeldet haben. Ändern Sie diesen Namen, wenn Sie die Aktionen eines anderen Benutzers tracen wollen. Der Benutzer, der den Trace aktiviert hat, muss also nicht derselbe sein wie der Benutzer, dessen Aktionen aufgezeichnet werden.

Im dritten Bereich von Abbildung 1.7 ist dargestellt, dass sich ein Überwachungskonzept auf verschiedene Zeithorizonte beziehen muss. Mit anderen Worten: Alert-Informationen sind auf unterschiedlichen Zeitskalen interessant. Machen Sie sich dies anhand eines Beispiels klar: Wenn eine Komponente »herunterfällt«, ist das eine Information, die auf der Zeitskala »Minuten« relevant ist. Der Information, dass in der vergangenen Nacht das Backup schiefgegangen ist, muss im Bereich von Stunden nachgegangen werden. Wenn das System schließlich einen Alarm auslöst, weil es den Administrator darüber informiert, dass das extrapolierte Datenbankwachstum dazu führen wird, dass in vier Wochen der Plattenplatz nicht mehr ausreicht, ist das ebenfalls eine wertvolle Information, die den Administrator zum Handeln bewegen sollte (vielleicht kann er ja noch eine Archivierung starten, bevor neue Platten bestellt werden). Allerdings wird niemand wollen, dass deshalb vier Wochen lang der Alert-Monitor eine rote Ampel zeigt. Ein Überwachungskonzept muss daher sowohl ein kurzfristiges Monitoring vorsehen – eine Überwachung von Ausnahmesituationen – als auch ein mittel- und langfristiges Reporting- und Optimierungskonzept.

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Primäres Ziel des Service Level Reportings ist es also, festzustellen, ob die festgelegten Betriebsziele erreicht wurden, und mögliches Optimierungspotenzial aufzuzeigen.

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Er muß die Transaktion SPAM aufgerufen haben.
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