Die Vergabe von kritischen Berechtigungen und Handhabung von kritischen Benutzern
Manuelle Berechtigungen
Manchmal sind Implementierungsberater auch mit der Situation konfrontiert, dass noch gar kein Berechtigungskonzept vorhanden ist. Das passiert bspw. dann, wenn Änderungen bei den SAP SuccessFactors-Verantwortlichkeiten auf Kundenseite geschehen oder in der Vergangenheit unterschiedliche Umsetzungspartner tätig waren. Ein fehlendes Konzept kann jedoch zu Fehlern im System führen. Nutzer können bestimmte Aktionen nicht durchführen oder noch schlimmer: Personen sehen sensible Daten, die sie nicht sehen dürften. Dies kann, im schlimmsten Fall, einen DSGVO-Verstoß darstellen und zu einem Bußgeld für das Unternehmen führen.
Definieren Sie kritische Berechtigungskombinationen, die in den überwachten Systemen nicht vergeben sein dürfen. Über eine Whitelist können Sie festlegen, welche Benutzer (z. B. Notfallbenutzer) Sie von der Auswertung ausschließen wollen.
Berechtigungskonzepte in SAP Systemen
Ein weiterer wichtiger Faktor, der in einem Berechtigungskonzept berücksichtigt werden sollte, besteht darin, eine einheitliche Namenskonvention zu verwenden, weil einerseits vieles nach der Erstbenennung nicht mehr änderbar ist und andererseits so die Suchbarkeit im SAP System sichergestellt wird. Zusätzlich sollten die voreingestellten Berechtigungsrollen des SAP System niemals überschrieben oder gelöscht werden, sondern lediglich Kopien davon erstellt werden, welche dann beliebig angepasst werden können.
Den Benutzern sind zu viele Profile zugeordnet? Mithilfe von Referenzbenutzern können Sie dieses Problem umgehen. Im SAP-System wird die Anzahl der Zuordnungen von Profilen zu Benutzern durch eine technische Einschränkung begrenzt. Dies wird schon seit Längerem nicht mehr durch den Kernel verursacht, sondern liegt in der Struktur der verwendeten Datenbanktabellen begründet. Die Tabelle USR04 enthält die Profilzuordnungen zu den Benutzern. Dabei sind pro Benutzer 3.748 Zeichen im Feld PROFS für die Liste der Profilnamen vorgesehen. Profilnamen haben eine maximale Länge von 12 Zeichen; daher können im Feld PROFS maximal 312 Profile pro Benutzer eingetragen werden. Sollten Sie ein Rollenkonzept einsetzen, in dem die Berechtigungen für Teilprozesse jeweils in einer Rolle abgelegt werden, kann dies dazu führen, dass einige Ihrer Benutzer die maximale Anzahl der zugeordneten Profile überschreiten. Wir zeigen Ihnen daher im Folgenden, wie Sie dieses Problem durch den Einsatz von Referenzbenutzern umgehen.
Sollten Sie in die Situation geraten, dass Berechtigungen erforderlich sind, die nicht im Rollenkonzept berücksichtigt wurden, ermöglicht Ihnen "Shortcut for SAP systems" die Zuweisung der Komplettberechtigung für das jeweilige Berechtigungsobjekt.
So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", mit dem das sehr einfach möglich ist.
So können Sie nach der Auswertung alle SAP-Hinweise mit dem Status zu implementieren selektieren und direkt in den Note Assistant (Transaktion SNOTE) des angeschlossenen Systems laden.
Insbesondere, wenn die Whitelists noch nicht gepflegt sind, sind Berichtsumfänge von bis zu 200 Seiten nicht unüblich.