Die Anatomie der SAP Berechtigung oder Dokumentationen zu SAP Berechtigungsobjekten und Berechtigungsfeldwerten
Strukturelle Berechtigungen
Schützen Sie Ihr System vor unbefugten Aufrufen von RFC-Funktionsbausteinen über das Berechtigungsobjekt S_RFC, indem Sie die erforderlichen Berechtigungen mithilfe der statistischen Nutzungsdaten ermitteln. In vielen Unternehmen liegt das primäre Augenmerk im Berechtigungsumfeld auf dem Schutz von Dialogzugriffen. Für jede erforderliche Transaktion entscheiden Sie im Einzelnen, welche Personengruppen Zugriff erhalten dürfen. Oft wird dabei übersehen, dass für das kritische Berechtigungsobjekt S_RFC eine analoge Berechtigungszuweisung erfolgen muss. Sind die Berechtigungen zum externen RFC-Zugriff (RFC = Remote Function Call) über Funktionsbausteine unsauber definiert und den Anwendern zugewiesen, wird der Primärschutz für startbare Anwendungen durch das Berechtigungsobjekt S_TCODE schnell umgangen.
Eine Voraussetzung für die indirekte Zuordnung von PFCG-Rollen ist ein gepflegtes Organisationsmodell. Dieses kann einer Linienorganisation entsprechen, die aus Organisationseinheiten besteht, denen Planstellen zugeordnet sind. Veranschaulichen Sie sich die Mitarbeiterstruktur des Unternehmens oder der Abteilung, für die Sie die Rollen zuordnen sollen, anhand eines Organigramms. Ordnen Sie den Planstellen die Personen zu, denen ein Benutzer als Attribut zuwiesen ist. Darüber hinaus können Sie noch weitere Objekte aus dem HR-Organisationsmanagement einbeziehen, wie z. B. die Stellen, die die Planstelle beschreiben, und darüber Rollen zuordnen.
Dateneigentümerkonzept
Über Berechtigungsobjekte können Sie den Zugriff auf Tabellen bzw. auf deren Inhalte über Transaktionen, wie z. B. SE16 oder SM30, einschränken. Mit dem Berechtigungsobjekt S_TABU_DIS können Sie Zugriff auf Tabellen gewähren, die bestimmten Tabellenberechtigungsgruppen zugeordnet sind. Sie können Tabellenberechtigungsgruppen in der Transaktion SE54 einsehen, pflegen und sie Tabellen zuweisen (siehe Tipp 55, »Tabellenberechtigungsgruppen pflegen«). Soll ein Administrator z. B. Zugriff auf Tabellen der Benutzerverwaltung erhalten, prüfen Sie den Berechtigungsstatus mithilfe der Transaktion SE54. Sie werden feststellen, dass sämtliche Tabellen der Benutzerverwaltung der Tabellenberechtigungsgruppe SC zugeordnet sind.
Ein großer Vorteil von SAP SuccessFactors ist Flexibilität. Verschiedene Projektteams können mehrere Module, Prozesse oder Add-Ons in kurzer Zeit implementieren und anwenden. Die Prozesse lassen sich immer wieder optimieren. Eine zentrale Grundlage für umfangreich digitalisierte Prozesse sind strukturierte Vorgaben, welche die Systemzugänge regeln und Zugriffsrechte steuern. SAP bietet in diesem Zusammenhang das Konzept der rollenbasierten Berechtigungen an. Rollenbasierte SAP-Berechtigungen gewähren unterschiedlichen Personengruppen verschiedene Handlungsoptionen und Ansichten im System, regeln bspw. den Zugriff auf Gehaltsdaten. Die rollenbasierten Berechtigungen sind flexibel und erleichtern globale Implementierungen von SAP SuccessFactors, bspw. in verschiedenen Landesgesellschaften. Einmal umgesetzt, lassen sich Rollen mit ihren Berechtigungen schnell auf die neue Region ausrollen. Die Rollen müssen nicht jedes Mal komplett neu konfiguriert werden. Leichte Anpassungen genügen.
Die Zuweisung einer Rolle für einen befristeten Zeitraum ist mit "Shortcut for SAP systems" in Sekundenschnelle getan und erlaubt Ihnen die schnelle Fortsetzung Ihres Go-Live.
So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.
Eine ausschließliche Steuerung über Office-Programme sollte gut überlegt sein.
Anschließend verschicken Sie diese E-Mail an den Benutzer, dessen E-Mail-Adresse Sie entweder direkt im SAP-System ermitteln (Parameter ADDSMTP von BAPI_USER_GET_DETAIL) oder im Rahmen Ihrer Webanwendung (z. B. aus dem AD).