DBACOCKPIT DBA Cockpit: Pflege der Systemkonfiguration
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Hardwarepartner können Benchmark-Läufe von SAP zertifizieren lassen. Dazu senden sie von SAP genau definierte Daten über den Ablauf des Benchmarks an SAP. Zertifizierte Benchmarks werden von SAP im Internet veröffentlicht. Dabei unterscheidet man zwischen Benchmark-Läufen, die auf einem Rechner durchgeführt werden (2-Tier), und solchen, die auf einer verteilten Rechnerlandschaft durchgeführt werden (3-Tier). 3-Tier- Benchmarks demonstrieren in zum Teil eindrucksvoller Weise die Skalierbarkeit von Hardware, Datenbank, SAP-Basis und getesteten SAP-Anwendungen. Jedes Jahr werden insbesondere für den 2-Tier-SD-Benchmark einige Dutzend Benchmark-Läufe zertifiziert, die in erster Linie dazu dienen, die Leistungsfähigkeit des eingesetzten Rechners darzustellen. Zu allen anderen Benchmarks finden sich Zertifizierungen im Wesentlichen für den Zeitpunkt der Markteinführung des entsprechenden Szenarios. Darüber hinaus werden viele interne Benchmark-Läufe von SAP und deren Hardwarepartnern durchgeführt, um Daten für den Sizing-Prozess zu gewinnen. Benchmark-Läufe können dazu genutzt werden, die Leistungsfähigkeit von Rechnern zu bestimmen.
Die Erfahrung zeigt, dass Performanceprobleme in großen SAP-ERP-Installationen mit mehr als zehn Applikationsservern meist durch Engpässe auf dem Datenbankserver hervorgerufen werden. Dem Tuning der Datenbank kommt daher mit zunehmender Systemgröße eine wachsende Bedeutung zu. Wenn ein System eine gewisse Zeit produktiv ist, sind die meisten Tuningmaßnahmen wie Puffereinstellungen, Lastverteilung etc. optimiert. Das Tuning teurer SQL-Anweisungen gewinnt dagegen mit wachsender Datenbankgröße an Bedeutung und ist ein ständig fortlaufender Prozess.
SAP Basis – Betrieb, Aufbau und Definition
Am Ende eines Transaktionsschrittes verlässt ein Benutzer den Workprozess, damit ein anderer Benutzer mit diesem Workprozess weiterarbeiten kann. Dabei muss der Benutzerkontext aus dem Workprozess herausgerollt werden. Wird dem Benutzer beim nächsten Transaktionsschritt ein anderer Workprozess zugewiesen, wird der Benutzerkontext dem neuen Workprozess zur Verfügung gestellt. Der Benutzer kann auf diese Weise mit seinen alten Daten weiterarbeiten. Dieser Vorgang heißt Roll-in.
Ein transaktionaler RFC (tRFC) ist ein aRFC, der unter »besonderen Sicherheitsbedingungen« abläuft. Details dazu erfahren Sie im Laufe dieses Kapitels. Ein queued RFC (qRFC) ist ein tRFC, bei dem die Reihenfolge der Bearbeitung im Zielsystem der Erstellung im Quellsystem entspricht (für alle qRFCs in einer bestimmten Queue).
Einige fehlende Funktionen in der Basisadministration werden durch "Shortcut for SAP Systems" ergänzt.
Im folgenden Beitrag werden zwei Varianten vorgestellt.
Die Freeware Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", in dem sich Daten aller Art ablegen lassen. Er nimmt sowohl eingegebene Texte als auch Grafiken und ganze Dokumente auf. Die Daten werden in Ordnern und Seiten organisiert.
Das heißt, der Benutzer profitiert von der Performanceoptimierung durch die SAP-HANA-Datenbank, ohne dass sich seine gewohnte Benutzeroberfläche für ihn ändert.