CRM-Rollenkonzept im Zusammenhang mit externen Services umsetzen
Automatische Synchronisation in der Zentralen Benutzerverwaltung verwenden
Des Weiteren können Sie sich im Bereich Ausgabe die Änderungsbelege eines entfernten Tochtersystems einblenden lassen oder im Bereich Selektionskriterien eine Einschränkung der Änderungsbelege für das Zentralsystem (Sendesystem) bzw. nur für bestimmte Tochtersysteme vornehmen. Im unteren Teil können Sie die Verteilungsparameter auswählen, an deren Änderung Sie interessiert sind. Die Auswertung beinhaltet Informationen zu allen Änderungen in der ZBV-Konfiguration und in den angeschlossenen Tochtersystemen, ab dem Zeitpunkt, ab dem das entsprechende Release bzw. Support Package in den Systemen eingespielt wurde. In der Auswertung sind neben Datum, Uhrzeit und Änderer auch Informationen zur jeweiligen Modellsicht, zum Status des konfigurierten Systems und zur vorgenommenen Aktion (alter Wert und neuer Wert) enthalten. In unserem Beispiel erkennen Sie Änderungen, die in der Transaktion SCUA erfolgt sind, wie z. B. das Erstellen einer Modellsicht und das Hinzufügen von Tochtersystemen, Änderungen, die in der Transaktion SCUG vorgenommen wurden, wie die Übernahme von Benutzern, sowie Änderungen an den Verteilungsparametern in der Transaktion SCUM.
Der Prozess der Benutzerverwaltung, also Benutzeranlage, -änderung und -deaktivierung sollte einerseits in schriftlich dokumentierter Form, entweder als eigenes Dokument oder als Teil des schriftlich dokumentierten Berechtigungskonzepts, vorliegen und andererseits auch gemäß der Dokumentation durchgeführt werden. Daher ist ein Abgleich auf zwei Ebenen vorzunehmen, einerseits sollte sichergestellt werden, dass die Dokumentation aktuell ist und andererseits sollte überprüft werden, ob der Prozess im zu prüfenden Wirtschaftsjahr auch eingehalten wurde. Mögliche Abweichungen sollten bereits argumentativ vorbereitet werden, es können immer Sonderfälle auftreten, die vom eigentlichen Prozess abweichen. Diese sind jedoch nachvollziehbar zu dokumentieren, damit ein externer Prüfer, wie es eben der IT-Prüfer des Wirtschaftsprüfers ist, verplausibilisieren kann. Sämtliche Dokumentationen sollten mit den wesentlichen Informationen (Ersteller, Datum, Version, etc.) versehen werden und in einem nicht veränderbaren Format (in der Regel PDF) vorliegen. Weitere Unterlagen können auch aus dem Ticket-System ausgegeben werden, sofern der Prozess durchgängig über das Ticketsystem dokumentiert ist.
Schützen Sie nachhaltig Ihre Datenschätze mit dem richtigen Berechtigungsmanagement
Starten Sie den QuickViewer für die SAP Query mit der Transaktion SQVI. Legen Sie auf dem Einstiegsbild eine neue Query namens ZMYSUIM an. Geben Sie noch eine Beschreibung dazu und – das ist der wichtigste Schritt – als Datenquelle einen Tabellen-Join an. Auf dem Folgebildschirm können Sie nun Ihre Datenquellen konkretisieren. Im Menü über Bearbeiten > Tabelle einfügen (oder über den Button ) können Sie die Tabellen auswählen. In unserem Fall wären dies die Tabelle AGR_ 1251 für die Berechtigungswerte in den Rollen und die Tabelle AGR_USERS für die Benutzerzuweisungen in Rollen. Das System schlägt automatisch eine Verknüpfung (Join) der Tabellen über gemeinsame Datenspalten vor. In unserem Beispiel ist dies der Name der Rolle.
Customizing wird in den meisten Fällen über die Transaktion SPRO durchgeführt. Dies ist jedoch nur die Einstiegstransaktion für eine sehr umfassende Baumstruktur weiterer Pflegetransaktionen. Die meisten Customizing-Aktivitäten bestehen aber in der indirekten oder direkten Pflege von Tabellen. Daher kann eine stichprobenartige Überprüfung der Berechtigungsstruktur in diesem Umfeld auf Tabellenberechtigungen reduziert werden. Bei abgegrenzten Zuständigkeiten innerhalb des Customizings (z.B. FI, MM, SD etc.) ist hier also auf eine entsprechende Abgrenzung innerhalb der Tabellenberechtigungen zu achten. Unabhängig von vergebenen Transaktionsberechtigungen innerhalb des Customizings entspricht eine Vollberechtigung auf Tabellenebene kombiniert mit einer Tabellenpflegetransaktion wie etwa SM30 praktisch einer Vollberechtigung im Customizing. Normales Customizing der Fachbereiche bezieht sich im Allgemeinen auf mandantenabhängige Tabellen. Der Zugriff auf Systemtabellen sollte also möglichst auf die Basisadministration beschränkt werden.
Sichern Sie Ihren Go-Live mit "Shortcut for SAP systems" zusätzlich ab. Notwendige SAP Berechtigungen können Sie schnell und unkompliziert direkt im System zuweisen.
Ein Zettelkasten, in dem schnell Daten aller Art abgelegt und wiedergefunden werden können. Das verspricht Scribble Papers. Anfangs sieht das Programm sehr spartanisch aus. Aber wenn erst einmal eine kleine Struktur vorhanden ist, erkennt man die große Flexibilität dieses kleinen Helfers.
Besonderes Augenmerk sollte nicht nur auf die Vergabe der Transaktionen gerichtet werden, sondern auch auf die Werteausprägungen der einzelnen Berechtigungsobjekte.
Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wie Sie Sicherheitsrichtlinien definieren und wie diese wirken.