Code Inspector
Eingehende und ausgehende Last überwachen
Die kontinuierliche Systemüberwachung prüft, ob alle Komponenten verfügbar sind und performant arbeiten. Ist dies nicht der Fall, wird ein Alarm ausgelöst. Die kontinuierliche Überwachung kann über die zentrale Monitoring-Architektur automatisiert werden. Zur kontinuierlichen Systemüberwachung verwenden Sie den zentralen Überwachungsmonitor (Transaktionscode RZ20) im CCMS. Dabei definieren Sie ein SAP-System als zentrales Monitoring-System, in dem dann die Fehlermeldungen aus allen SAP-Komponenten einlaufen. Bisher sind in den zentralen Überwachungsmonitor die Daten über die ABAP-Instanzen, die Java-Server, Datenbanken, Betriebssysteme sowie über weitere SAP-Komponenten wie den SAP liveCache eingebunden. Weitere Data Supplier werden auch für Nicht-SAP-Komponenten angeboten. Seit SAP NetWeaver ’04 ist der zentrale Überwachungsmonitor auch in die Oberfläche des zentralen SAP NetWeaver Administrators eingebunden, kann also auch über diesen genutzt werden.
Die Zeit für die Kommunikation zwischen den Präsentations- und Applikationsservern (Netzwerkübertragung und Aufbau des Bildes am Präsentationsserver) ist in der GUI-Zeit bzw. in der Frontend-Netzwerkzeit enthalten. Eine Erläuterung der Roll-Wartezeit, der GUI-Zeit und der Frontend-Netzwerkzeit finden Sie in Kapitel 7, »Lastverteilung, Remote Function Calls und SAP GUI«, und Kapitel 8, »Internetanbindung und SAP Fiori«.
Kostenaspekte
Das SAP Basis Plug-In ist abwärts kompatibel und folgt der Release- und Wartungsstrategie des SAP R/3 Plug-In. SAP liefert es zusammen mit dem SAP R/3 Plug-In aus. Weitere Informationen finden Sie auf dem SAP Service Marketplace unter basis-plug-in → SAP Plug-In → SAP Basis Plug-In → Releases.
Gelegentlich kann es sinnvoll sein, die Queue des Workprozess-Dispatchers zu analysieren. Eine Statistik über die Dispatcher-Aktivität ist über die Serverübersicht verfügbar: Werkzeuge Administration > Monitor > Systemüberwachung > Server (Transaktionscode SM51). Markieren Sie anschließend eine SAP-Instanz mit dem Cursor, und wählen Sie Springen > Server > Information > Queue Info. In der folgenden Liste werden für jeden Workprozess-Typ Informationen über die aktuell wartenden Anfragen, den Höchststand wartender Anfragen seit Start der SAP-Instanz, die maximal mögliche Anzahl der Anfragen pro Queue sowie die Anzahl der geschriebenen und der gelesenen Anfragen dargestellt. Die Information über die Dispatcher-Queue ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn das System »steht«, weil die Anzahl der Aufträge in der Queue deutlich größer ist als die Anzahl der Workprozesse und im SAP-System keine Workprozesse mehr zur Analyse zur Verfügung stehen. Die Queue-Info kann in diesem Fall mit dem Hilfsprogramm dpmon aufgerufen werden.
Etliche Aufgaben im Bereich der SAP Basis können mit "Shortcut for SAP Systems" wesentlich erleichtert werden.
Zur Analyse der Antwortzeit können Sie für die Dialogverarbeitung die Richtwerte in Tabelle 3.1 zugrunde legen.
So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.
Ein oder mehrere Applikationsserver hosten auf dieser Ebene die nötigen Dienste für die unterschiedlichen Anwendungen.