Benutzerstammdaten automatisiert vorbelegen
Vorteile von Berechtigungstools
Damit Sie diesen Tabelleneintrag transportieren können, müssen Sie in der Transaktion SE09 in die Objektliste des Transportauftrags gehen und dort manuell einen Eintrag mit dem Objektschlüssel R3TR TABU KBEROBJ anlegen. Per Doppelklick gelangen Sie dann zum Pflegebild für die Schlüsselliste, in der Sie einen Eintrag mit * anlegen müssen. Dies bewirkt, dass alle Einträge der Tabelle KBEROBJ transportiert werden, die mit einem Leerzeichen beginnen. Anschließend müssen Sie noch das Feld RESPAREA zur Organisationsebene erheben. Folgen Sie dazu bitte der Anleitung in unserem Tipp 49, »Neue Organisationsebenen hinzufügen«. Wenn Sie mehr als eine Kostenstellen- oder Profit-Center-Hierarchie mit Vererbungslogik für die Berechtigungen nutzen, müssen Sie dies im Customizing der Kostenrechnungskreise über die Transaktion OKKP einstellen. Dort können Sie in den jahresunabhängigen Grunddaten entscheiden, welche Hierarchien Sie verwenden möchten. In den jahresabhängigen Grunddaten definieren Sie dann, welche Hierarchien pro Geschäftsjahr verwendet werden sollen. Sie können für die Kostenstellen und Profit-Center jeweils bis zu drei Hierarchien für die Berechtigungsvergabe nutzen.
Sollen Ihre Benutzer ihre eigenen Hintergrundjobs freigeben dürfen, benötigen Sie dafür die Berechtigung JOBACTION = RELE zum Objekt S_BTCH_JOB. In diesem Fall dürfen sie alle Jobs zu einem gewünschten Zeitpunkt starten lassen. In vielen Fällen dienen Hintergrundjobs dem fachlichen oder technischen Betrieb der Anwendungen; daher empfehlen wir, diese Hintergrundjobs unter einem technischen Benutzer vom Typ System einzuplanen (sehen Sie auch Tipp 6, »Die Auswirkungen der Benutzertypen auf die Passwortregeln beachten«). Der Vorteil dabei ist, dass die Berechtigungen genauer gesteuert werden können und Sie nicht das Risiko eingehen, dass ein Job nicht mehr läuft, sollte der Benutzer, unter dem er eingeplant war, einmal Ihr Unternehmen verlassen. Die Zuordnung zu einem Systembenutzer können Sie realisieren, indem Sie dem Benutzer, der den Job einplant, eine Berechtigung für das Objekt S_BTCH_NAM erteilen. Im Feld BTCUNAME wird der Name des Step- Benutzers eingetragen, d. h. des Benutzers, unter dem der Job laufen soll, z. B. MUSTERMANN.
Passwörter schützen
Nach erfolgter Anmeldung stehen Ihnen die Ihrem Benutzer (über den Benutzer-Account) zugeordneten Berechtigungen zur Verfügung. Jede Ihrer Aktionen führt dabei zur Nutzung von Runtime-Versionen der entsprechenden Objekte. Dies gilt auch für jedes Privileg und jede Rolle. Runtime-Versionen von Rollen sind in SAP HANA jedoch nicht transportierbar. Damit bei der Entwicklung Ihrer Anwendungen eine hohe Qualität erreicht werden kann, sollten Sie allerdings eine Systemlandschaft mit Entwicklungssystem (DEV), Qualitätssicherungssystem (QAS) und Produktivsystem (PRD) nutzen. Damit Sie Entwicklungsergebnisse nach QAD und PRD überführen können, stellt Ihnen das SAP HANA Studio die Möglichkeit zur Verfügung, in einem (frei definierbaren) Design Time Repository Objekte anzulegen, die Sie über Delivery Units weiteren Systemen zur Verfügung stellen und somit transportieren können.
Authorization object: Berechtigungsobjekte sind Gruppen von Berechtigungsfeldern, die eine bestimmte Aktivität steuern. Berechtigungsobjekte sollten immer im Vorfeld mit dem Nutzerkreis definiert werden und beziehen sich dann auf eine bestimmte Aktion innerhalb des Systems.
Berechtigungen können auch über "Shortcut for SAP systems" zugewiesen werden.
Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipsel aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.
Benutzer können selbst Anträge für SAP-Systeme stellen.
Zusätzlich untersucht der Auditor, ob die vier wichtigen Konzepte der SAP Security, namentlich das Dateneigentümer-, das Eigenentwicklungen-, das Berechtigungs- und das Notfalluserkonzept, den Anforderungen genügen.