Backup Konzepte
Dispatching-Methoden
Die regulären Verbuchungs-Workprozesse (Task-Typ Update) bearbeiten V1-Bausteine mit absoluter Priorität, d. h., solange ein V1-Baustein zur Bearbeitung ansteht, wird kein V2-Baustein prozessiert (sofern V2-Verbuchungs-Workprozesse konfiguriert sind). Diese Lastverteilungsregel kann dazu führen, dass in Extremsituationen überhaupt keine V2-Funktionen bearbeitet werden. Dies verhindern Verbuchungs-Workprozesse vom Typ V2, die als V2 klassifizierte Funktionen bearbeiten. Um zu garantieren, dass V2-Funktionen auch in Zeiten mit hoher Last überhaupt bearbeitet werden, sollten Sie also immer auch V2-Verbuchungs-Workprozesse konfigurieren. Als Faustformel rechnen Sie mit einem Verhältnis von einem V2-Verbuchungsprozess zu vier V1-Verbuchungsprozessen.
Sind für die Bearbeitung einer Benutzeranfrage Daten notwendig, die sich Datenbanktuning noch nicht im Hauptspeicher des Applikationsservers befinden, werden diese vom Datenbankserver gelesen. Beim Tuning der Datenbank unterscheidet man drei Bereiche. Zunächst einmal ist dies die richtige Einstellung der Datenbankpuffer und anderer Datenbankparameter. Der zweite Bereich ist die Optimierung des Festplattenlayouts der Datenbank, um die Last möglichst gleichmäßig auf die Festplatten zu verteilen und so Wartesituationen beim Schreiben auf die Festplatte bzw. beim Lesen von der Festplatte zu vermeiden. Der dritte Aspekt beim Datenbanktuning ist die Optimierung langlaufender, »teurer« SQL-Anweisungen.
SAP BASIS – DAS SICHERE FUNDAMENT DES SAP-SYSTEMS
So wird verhindert, dass, nur weil jemand eine neue Kette starten würde, diese jemand versehentlich als „Realität“ anerkennen würde. Es kommt jedoch hin und wieder vor, dass zwei Miner, welche an der längsten Kette arbeiten gleichzeitig einen neuen Block finden. Dieses bezeichnet man dann als Orphan Blocks. Die Kette hat nun im Prinzip zwei Endstücke (2 parallele Blocks). Verschiedene Miner arbeiten nun an unterschiedlichen Enden der Kette. Die Blockchain wird anschließend dort fortgeführt, wo zuerst der nächste Block gefunden wird. Der andere Block nennt sich dann Orphan Block und ist quasi eine kleine „tote“ Abzweigung der Blockchain. Wie erklärt man also die oben genannten Dinge seiner Oma? 1).
Transportaufträge von einer Systemlinie in eine andere zu transportieren oder Transportaufträge von Drittanbietern in das SAP-System zu importieren gehört auch zu den gelegentlichen Aufgaben eines SAP-Basis-Administrators. Wie schon in meinem letzten Blogbeitrag zur Systemänderbarkeit möchte ich Ihnen hier eine Möglichkeit bieten, dieses Thema schnell abrufbar darzubieten. Somit finden Sie am Ende wieder eine Schritt-für-Schritt Anleitung, welche Sie befolgen können, wenn Sie das Thema schon inhaltlich verstanden haben, aber nur die Schritte benötigen. Was sind die Voraussetzungen? Zu Transportaufträgen gehören zwei Dateien, welche als "data" und "cofiles" betitelt sind. Diese Dateien bestehen aus einer sechsstelligen alphanumerischen Kombination und einer Dateiendung, welche häufig das System darstellt, aus welchem die Dateien exportiert wurden. Hierbei ist das erste Zeichen immer ein K (die cofiles-Datei) oder ein R (die data-Datei). Für unser Beispiel nennen wir die Dateien einmal K12345_DEV und R12345_DEV. Diese Dateien werden natürlich für einen Import in das eigene SAP-System benötigt. Weiterhin benötigen Sie Zugang zu dem Filesystem bzw. den SAP-Verzeichnissen, da sie die oben genannten Dateien dort manuell einfügen müssen. Zusätzlich dazu wird die Transaktion STMS im SAP-System benötigt, da sie dort die Transportaufträge an die Importqueue anhängen. Wenn Sie dies nun alles zur Verfügung haben, können wir mit dem Import starten: Wie ist das Vorgehen? Vorbereitung auf Betriebssystemebene. Im ersten Schritt müssen die Dateien in das Transportverzeichnis des SAP-System kopiert werden. Dieses liegt normalerweise unter /usr/sap/trans, kann aber je nach System auch individuell geändert werden. Falls Sie sichergehen wollen, dass Sie im richtigen Verzeichnis arbeiten, können Sie in der Transaktion AL11 nachschauen, welches Verzeichnis unter "DIR_TRANS" angegeben ist. Dies ist das richtige Verzeichnis in dem wir arbeiten wollen. Hier werden nun die vorhandenen Dateien hineinkopiert und zwar die cofiles-Datei (K12345_DEV) in den cofiles-Ordner (/usr/sap/trans/cofiles) und die data-Datei (R12345_DEV) in den data-Ordner (/usr/sap/trans/data). Hinweis: Gerade bei Unternehmen mit mehreren Systemen auf mehreren Servern müssen in diesem Fall noch die Zugriffsberechtigungen und der Datei-Owner geändert werden, sodass der Import im Zielsystem keine Probleme macht.
Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.
Damit der Applikationsbetreuer allerdings weiß, was er sinnvollerweise im Customizing abschalten oder vereinfachen soll, benötigt er die Analyse der Systembetreuer.
So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", mit dem das sehr einfach möglich ist.
Netzwerkbasierte ACL Die Netzwerkbasierte ACL-Datei enthält erlaubte und verbotene Subnetze oder spezifische Clients.