Automatisierbar und reproduzierbar
SAP-System-Start und -Beendigung, einschließlich virtueller Hosts
Mit Inkrafttreten der DSGVO erweitert sich das Themenfeld Systemkopie um den Aspekt der Anonymisierung: In vielen Fällen werden personenbezogene oder andere sensible Daten auf nicht-produktiven Systemen betrieben, die üblicherweise geringere Sicherheitslevel haben und auch für solche Personen Zugriff erlauben, die normalerweise nicht mit DSGVO-relevanten Daten arbeiten dürfen (z. B. Entwickler oder externe Berater). Aus diesem Grund ist bei der Definition der Prozesse rund um die Systemkopie und gegebenenfalls auch bei der Toolauswahl zur Automatisierung darauf zu achten, dass diese auch die Datenanonymisierung gemäß DSGVO mit abbilden.
Zu wenig, weil man Überholer nicht berücksichtigt. So kann zum Beispiel ein überholender Hotfix, welcher schon Produktiv ist, mit dem simplifizierten Ansatz nicht gefunden werden und geht verloren.
Zusätzliche Sicherung
Über 30 Produktivsysteme bei mehr als 9 Kunden erfolgreich mittels IMIG kopiert. Für die Unicode-Konvertierung eines 4.5 TB großen Systems (2.7 TB Daten) wurde eine Downtime von 16 Stunden errreicht (inklusive der Nacharbeiten wie Re-Konfiguration, DB-Statistiken aktualisieren, Reports generieren, Backup erstellen, System testen).
Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipsel aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.
Fakt ist: BDLS stellt eine Art „Zeitfresser“ bei Systemkopien (außer bei der Nutzung von Hana) dar. Ein erster wichtiger Schritt ist, den BDLS-Lauf in die Systemkopie zu integrieren. Ist faktisch die Kopie durch, wird automatisch die BDLS gestartet.
Mit "Shortcut for SAP Systems" steht ein ausgereiftes und dennoch sehr kostengünstiges Produkt zur Verfügung, das nützliche Funktionen für Systemkopien bietet. So können beispielsweise die SAP-Systemuser gesichert und wiederhergestellt werden. Ebenso können systemspezifische Tabellen vor der Systemkopie gesichert und nach der Systemkopie wiederhergestellt werden. Und das alles auch automatisierbar.
Ein nicht produktives SAP-System sollte zudem den gleichen Repository-Stand wie das Quellsystem haben, unabhängig davon, welche Methode zur Datenübertragung beim Refresh gewählt wird.
SAP® Systemkopien stellen vor allem in komplexen Umfeldern regelmäßig eine zeitliche und fachlich kritische Herausforderung dar und werden somit auf Dauer zu einem echten Kostenfaktor.