SAP Basis Aufgaben

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Aufgaben
SAP Electronic Data Interchange
Datenbanksperren sind zur Wahrung der Datenkonsistenz auf der Datenbank absolut notwendig. Kurzzeitig auftretende Wartesituationen auf Datenbanksperren sind daher nicht als Performanceproblem zu werten. Kritisch wird die Situation erst dann, wenn sich Wartesituationen aufgrund von Sperren über längere Zeit hinweg nicht auflösen und es zu Serialisierungseffekten kommt, wenn also immer mehr Benutzer aufgrund von Sperren warten müssen. Detailliertere Informationen zu Datenbanksperren finden Sie in Kapitel 10, »Sperren«.

Beachten Sie, dass auch betriebssystemspezifische Beschränkungen (z. B. die maximale Größe des allokierbaren Shared Memorys bzw. der maximale Adressraum) die Größe des allokierbaren Speichers limitieren. Wenn Sie die Speicherkonfiguration ändern, müssen Sie daher überwachen, ob die SAPInstanz mit den neuen Parametern fehlerfrei startet.
Analyse der aktuell laufenden SQL-Anweisungen
Eine weitere Möglichkeit Ihr Gateway mit Hilfe des SAP Standards abzusichern ist die Verschlüsselung der Kommunikation mittels Secure Network Communication (SNC). Bei ungeschützten Datenkommunikationspfaden zwischen verschiedenen Clients- und Serverkomponenten des SAP-Systems, die das SAP-Protokoll RFC oder DIAG verwenden, erfolgt der Datenaustausch im Klartext und es besteht die Gefahr, dass dieser ausgelesen werden kann. Mit Hilfe von SNC ist es Ihnen möglich, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) zu erstellen, womit die Kommunikation zwischen zwei Komponenten, wie beispielsweise zwischen Anwendungsserver und SAP GUI, gesichert werden kann. Zudem bietet die SNC-Verschlüsselung die Grundlage für den Einsatz von SAP Single Sign-On (SSO) als Sicherheitslösung, welches den internen Aufwand des Passwortmanagements deutlich reduziert.

Diesen Umstand illustriert folgendes Beispiel: Auf der Applikationsebene werden z. B. Programme, Tabellen- und Felddefinitionen und Inhalte von Konfigurationstabellen in den Puffern vorgehalten. Die richtige Einstellung dieser Puffer gewährleistet, dass weniger Daten vom Datenbankserver gelesen werden müssen. Das Lesen über den Tabellenpuffer der SAPApplikationsinstanz ist etwa um den Faktor 10 bis 100 schneller als das Lesen über den Datenbankserver.

Das Tool "Shortcut for SAP Systems" eignet sich sehr gut, um viele Aufgaben in der SAP Basis einfacher und schneller zu erledigen.

Daher müssen regelmäßig Statistiken über die Größen von Tabellen und Indizes erstellt werden, die der Optimierer benötigt, um die richtigen Zugriffspläne für SQL-Anweisungen zu erstellen.

Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.

Seit 2007 unterstützt SAP neue Versionen ihrer Produkte nur noch als 64-Bit- und Unicode-Versionen.
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