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Systemkopie erstellen - Software
Der Reifegrad und das Leistungsvermögen von Automationstools für die Erstellung von SAP-Systemkopien haben sich über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren hinweg entwickelt. Erste Tools für die SAP-Systemkopien-Erstellung stammten aus dem Mainframeumfeld.
Bewährt hat sich außerdem auch die verwendete Leitlinie, dass eine integrierte Job-Logik einem Customizing vorzuziehen ist. Kernpunkt dabei: Jeder Schritt eines Kopier-Jobs kennt quasi den Gesamtkontext, und zwar inklusive jener Steps, die vorangegangen sind und nachfolgen.
SICK SAP Konsitenzcheck
Bei der Ausführung einer Systemkopie werden sämtliche Tabellen, Abläufe, Datenbanken usw. beim Kopieren berücksichtigt. Auch logische Systemnamen müssen konvertiert werden (mithilfe des Trasaktionscodes BDLS). Der Ablauf einer Systemkopie verändert sich meistens nicht. Sofern keine strukturellen Änderungen an den beteiligten SAP-Systemen vorgenommen wurden, ist der Ablauf sogar 100 % identisch. Auf Basis der sehr hohen Wiederholbarkeit des dennoch komplexen Ablaufes, bietet es sich an diesen weitgehend zu automatisieren.
So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.
SAP bietet dafür eine eigene Lösung an: Mit dem Test Data Migration Server (TDMS) können einzelne Tabellen ausgewählt und indirekt, über ein drittes SAP-System, per Remote Function Call (RFC) vom Quell- ins Zielsystem geschrieben werden. Allerdings ist die Auswahl von Business-Objekten im Standard nicht möglich. Die zu kopierenden Tabellen lassen sich lediglich auf Basis des Datums bestimmen. Die inhaltliche Beschränkung gilt ab einem bestimmten Zeitpunkt. Immerhin lässt sich mit dem SAP-Tool die Laufzeit einer Extraktion von Testdaten gegenüber der Systemkopie oder Mandantenkopie verringern.
Mit "Shortcut for SAP Systems" steht ein ausgereiftes und dennoch sehr kostengünstiges Produkt zur Verfügung, das nützliche Funktionen für Systemkopien bietet. So können beispielsweise die SAP-Systemuser gesichert und wiederhergestellt werden. Ebenso können systemspezifische Tabellen vor der Systemkopie gesichert und nach der Systemkopie wiederhergestellt werden. Und das alles auch automatisierbar.
Die Notwendigkeit eines System Refreshs entsteht aus verschiedenen Gründen.
Dazu gehören die Anpassung der System-ID, die Aktualisierung der Remote Function Calls, die Prüfung der Benutzerprofile und Berechtigungen sowie die Einrichtung regelmäßiger Jobs.