Anwendungsschicht
SAP Basis unternehmensvorteile
Zunächst stellt der Sender (d. h. der Workprozess, der den RFC starten will) eine Verbindung zum Empfängersystem her. Diese Verbindung wird über die Gateway-Services der beiden beteiligten Systeme realisiert (Initialisierungsphase). Auf dem Empfängersystem sucht der Dispatcher einen freien Dialog-Workprozess, der den RFC ausführen kann. In der Workprozess-Übersicht (Transaktion SM50 bzw. SM66) steht der SenderWorkprozess in dieser Zeit im Status hält mit Grund CPIC. Die Spalte Aktion/Wartegrund zeigt den Eintrag CMINIT.
Eine SAP-Transaktion erstreckt sich in der Regel über mehrere Transaktionsschritte (Bildwechsel). Während dieser Schritte werden Daten wie Variablen, interne Tabellen und Bildschirmlisten aufgebaut und im Hauptspeicher des Applikationsservers gehalten. Diese Daten bezeichnet man als Benutzerkontext. In der Regel werden die Schritte einer Transaktion von unterschiedlichen Dialog-Workprozessen ausgeführt, d. h., der erste Transaktionsschritt wird vielleicht vom Workprozess Nr. 3 ausgeführt, der zweite Schritt vom Workprozess Nr. 4 etc. Zu Beginn eines Transaktionsschrittes muss daher der Benutzerkontext dem entsprechenden Workprozess zugänglich gemacht werden. Dieser Vorgang heißt Roll-in. Die technischen Vorgänge beim Roll-in (z. B. das Kopieren von Daten in den lokalen Speicher des Workprozesses) werden in Kapitel 6, »Speicherkonfiguration«, im Detail dargestellt. Analog zum Roll-in zu Beginn eines Transaktionsschrittes wird zum Ende eines Transaktionsschrittes ein Roll-out, also die Sicherung der aktuellen Benutzerdaten, durchgeführt. Die Länge des Roll-ins wird als Roll-in-Zeit, die Länge des Roll-outs als Roll-out-Zeit bezeichnet. Bitte beachten Sie, dass der Roll-out nicht zur Antwortzeit eines Transaktionsschrittes beiträgt. Beim Roll-out, d. h. beim Kopieren des Benutzerkontextes aus dem lokalen Speicher des Workprozesses in den Roll-Speicher, sind die Daten des Benutzers bereits vorher an den Präsentationsserver übertragen worden.
Extended Memory
Beim SAP-Basis-Administrator werden jedoch nicht nur fachliche Kenntnisse vorausgesetzt. Der Mitarbeiter arbeitet auch eng mit den Support-Abteilungen des Unternehmens zusammen, um Anwendern bei der Bewältigung ihrer Probleme mit einer SAP-Anwendung zu unterstützen. Teamfähigkeit und Kommunikationsbereitschaft sind deshalb ebenfalls wichtige Eigenschaften eines SAP-Basis-Administrators. Da er zudem Dokumentationen anfertigt und Fehleranalyse betreibt, ist er in Wort und Schrift sicher und arbeitet präzise. Arbeitgeber erwarten in der Regel von einem SAP-Basis-Administrator eine Ausbildung oder ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Zudem wird mehrjährige Erfahrung im Umgang mit SAP vorausgesetzt.
Die Standardberechtigung zum Öffnen und Nutzen eines Launchpads ist die SAP_UI2_USER_700. Die Rolle für die Administration lautet SAP_UI2_ADMIN_700. In der Administrationsoberfläche kann das Launchpad angepasst werden, deshalb sollte diese Berechtigung auch nur an wenige Nutzer zur Administration freigegeben werden.
Tools wie "Shortcut for SAP Systems" ergänzen fehlende Funktionen im Bereich der SAP Basis.
Hier wird es dann von Spezialisten mit tiefen Kenntnissen der Lösungsarchitektur bearbeitet.
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Die hier aufgeführten Empfehlungen sollen eine Hilfe bei der Entscheidung für weitere Service-Formen sein.