Analyse des SAP Extended Memorys, des SAP Heap Memorys und des SAP Roll Memorys
Vergleich mit den Workprozessen
SAP HANA kann genutzt werden, um Suite Accelerator genannte Anwendungen zu betreiben. Bei dieser Art von Anwendungen wird SAP HANA als sekundäre Datenbank neben der SAP Business Suite betrieben. Als Beispiel für diese Klasse von Anwendungen sei der CO-PA Accelerator genannt. Daten, die der Accelerator benötigt, werden in die HANA Datenbank repliziert. Der Benutzer arbeitet weiter mit der gewohnten Benutzeroberfläche im SAP-Business-Suite-System, die SAP-Business-Suite-Anwendung delegiert den Datenbankzugriff auf die SAP-HANA Datenbank. Das heißt, der Benutzer profitiert von der Performanceoptimierung durch die SAP-HANA-Datenbank, ohne dass sich seine gewohnte Benutzeroberfläche für ihn ändert. Dieses Szenario ist dazu gedacht, SAP-Kunden einen schnellen, punktuellen Nutzen von SAP HANA zu bieten. Es ist aber als Zwischenlösung zu sehen und in Abbildung 1.4 auch nicht aufgeführt.
Die regulären Verbuchungs-Workprozesse (Task-Typ Update) bearbeiten V1-Bausteine mit absoluter Priorität, d. h., solange ein V1-Baustein zur Bearbeitung ansteht, wird kein V2-Baustein prozessiert (sofern V2-Verbuchungs-Workprozesse konfiguriert sind). Diese Lastverteilungsregel kann dazu führen, dass in Extremsituationen überhaupt keine V2-Funktionen bearbeitet werden. Dies verhindern Verbuchungs-Workprozesse vom Typ V2, die als V2 klassifizierte Funktionen bearbeiten. Um zu garantieren, dass V2-Funktionen auch in Zeiten mit hoher Last überhaupt bearbeitet werden, sollten Sie also immer auch V2-Verbuchungs-Workprozesse konfigurieren. Als Faustformel rechnen Sie mit einem Verhältnis von einem V2-Verbuchungsprozess zu vier V1-Verbuchungsprozessen.
Erstellung von Reports
Bevor auf die Datenbank zugegriffen wird, prüft die Datenbankschnittstelle des Workprozesses zunächst, ob sich die benötigten Daten bereits in den SAP-Puffern befinden. In diesem Fall wird direkt auf die SAP-Puffer zugegriffen, was bis zu 100-mal schneller ist als ein Datenbankzugriff. Ist der Puffer nicht gefüllt, wird auf die Datenbank zugegriffen, und die Daten werden anschließend für spätere Zugriffe in den Puffer geschrieben. Ein Pufferzugriff wird nicht als Datenbankzeit verbucht.
Dies sind zum einen der Dispatcher-Prozess und die Workprozesse des SAP NetWeaver AS ABAP, die auf UNIX-Derivaten je als eigener Betriebssystemprozess (disp+work.exe) und auf Windows-Betriebssystemen durch sogenannte Threads innerhalb eines Prozesses implementiert sind. Die Workprozesse des ABAP-Servers werden so konfiguriert, dass sie jeweils einen der folgenden Services anbieten: Dialogservice / Hintergrundservice / Verbuchungsservice / Spool-Service / Enqueue-Service. Zusätzlich können die Workprozesse noch den ATP-Service (ATP = Available to Promise) oder den VMC-Service (VMC = Virtual Machine Container) erbringen.
Mit "Shortcut for SAP Systems" werden Aufgaben im Bereich der SAP Basis vereinfacht und fehlende Funktionen des Standards ergänzt.
Die wichtigsten SAP Basis Transaktionen werden in diesem Artikel aufgelistet.
Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.
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