Allgemeine Erfahrung in der System- und Datenbankverwaltung empfohlen
Was passiert, wenn ein SAP Job unvorhergesehen abbricht?
Vererbungshierarchie mit Masterrolle und zugeordneten Rollen Haben Sie mehrere abgeleitete Rollen erstellt, dann kann eine einfache Übersicht über alle "verwandten" Rollen praktisch sein. Rufen Sie dazu eine beliebige abgeleitete oder auch die Masterrolle auf und klicken Sie dann anschließend auf den Button "Vererbungshierarchie". Sie erhalten nun eine genaue Übersicht darüber, welche Rollen welcher Masterrolle zugeordnet sind.
Starten Sie parallel zum Datenbankprozessmonitor in einem zweiten Modus die globale Workprozess-Übersicht (siehe Abschnitt 2.5, »Analyse der SAP-Workprozesse«). Durch mehrmaliges Auffrischen beider Monitore haben Sie die Möglichkeit, langlaufende SQL-Anweisungen zu identifizieren: Da beide Monitore für die jeweiligen Datenbankprozesse sowohl den Applikationsserver als auch die Prozess-ID (PID) des zugehörigen SAP Workprozesses anzeigen, ist eine eindeutige Zuordnung des Datenbankprozesses zum SAP-Workprozess möglich. Alternativ können Sie aus dem Datenbankprozessmonitor (Aktive Anweisungen) auch direkt mit WP-Info zu den Informationen zum SAP-Workprozess navigieren.
Faustregeln
Wie beschrieben, erfolgt das Verbuchen in Verbuchungs-Workprozessen in der Regel asynchron, d. h., der Dialog-Workprozess wartet nicht, bis der Verbucher seine Arbeit abschließt. Vielmehr meldet er bereits nach der Zwischenspeicherung der Daten in den Verbuchungstabellen dem Benutzer den Abschluss der Transaktion, sodass dieser mit seiner Arbeit fortfahren kann, während der Verbucher noch arbeitet. Es kann aber auch synchron verbucht werden, d. h., der Dialog-Workprozess wartet auf den Abschluss der Arbeit der Verbuchung. Im Workprozess-Monitor, Transaktionscode SM50 bzw. SM66, würde diese Situation als Status Hält, Grund Upd angezeigt werden. Die synchrone Verbuchung wird durch den Zusatz AND WAIT zur ABAP-Anweisung COMMIT WORK aktiviert.
Darüber hinaus sprechen folgende Argumente dafür, eher weniger Workprozesse pro CPU-Thread zu konfigurieren: Im Vergleich zu UNIX sind bei Microsoft Windows die Kontextwechsel auf Betriebssystemebene besonders teuer. Daher wird eine angemessene Anzahl von Workprozessen pro CPU-Thread hier besonders empfohlen. Mit den Workprozessen reduzieren sich auch die Anzahl der Datenbankprozesse und deren Hauptspeicherbedarf. Besonders deutlich ist der Vorteil bei Datenbanken, bei denen jedem SAP-Workprozess eindeutig ein Datenbankprozess zugeordnet ist.
Etliche Aufgaben im Bereich der SAP Basis können mit "Shortcut for SAP Systems" wesentlich erleichtert werden.
Wie können Sie nun feststellen, welches Problem das schwerwiegendere ist, d. h., welches Problem zuerst behoben werden sollte? Welchen Einfluss hat ein Problem auf die Antwortzeit, d. h., um wie viel besser wird die Antwortzeit, wenn das Problem behoben ist? Die Antwort auf diese Fragen gibt Ihnen die Workload-Analyse.
Ein Zettelkasten, in dem schnell Daten aller Art abgelegt und wiedergefunden werden können. Das verspricht Scribble Papers. Anfangs sieht das Programm sehr spartanisch aus. Aber wenn erst einmal eine kleine Struktur vorhanden ist, erkennt man die große Flexibilität dieses kleinen Helfers.
Bei dieser Art von Anwendungen wird SAP HANA als sekundäre Datenbank neben der SAP Business Suite betrieben.